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Filme über Geld: meine Top 5 Finanzfilme

Eigentlich bin ich ja eher der „Buch-Lesen-Typ“ und weniger der „Film-Schauen-Typ“.

Aber ab und zu setz ich mich abends ganz gerne auch noch vor den Bildschirm und schalte bei einem unterhaltsamen Streifen ein bisschen ab.

Dabei kann es sogar vorkommen, dass es im weitesten Sinne um Geld geht (wer hätte das gedacht? ;-)).

Daraus hat sich mit der Zeit meine persönliche Top-5 Liste der besten Filme über Geld entwickelt. Den momentanen Stand dieser Liste findest du jetzt hier.

Du wirst erkennen, dass ich den ein oder anderen Klassiker (bewusst) weggelassen habe, dafür aber andere, weniger bekannte Filme dabei sind.

Alle unten stehenden Links sind Affiliate-Links* und führen zu der jeweiligen Amazon-Video Seite des Films (kein DVD Kauf).

Aber genug der Vorrede, hier meine besten Filme über Geld. „Filme über Geld: meine Top 5 Finanzfilme“ weiterlesen

Wenn der Vermögensaufbau in den Hintergrund rückt

Moneybuilding ist nicht alles.

Zugegeben, das klingt aus meinem Mund – oder besser gesagt, aus meiner Feder –  irgendwie komisch. Schließlich schreibe ich auf diesem Blog eigentlich über nichts anderes.

Moneybuilding ist voll mein Ding.

Und doch gibt es immer wieder Momente im Leben, in denen ich mir bewusst mache, dass es wichtigeres gibt. Oder es wird mir von jemand anderem bewusst gemacht.

Vor kurzem ist es wieder passiert.

Ich bekam eine E-Mail von einer Hilfsorganisation, die ich regelmäßig unterstütze. Es ging um die Flutkatastrophe in Ostafrika, ausgelöst durch den Zyklon „Idai“.

Ein Spendenaufruf. Schon mit 60€ können sie eine obdachlose Familie mit einem Katastrophen-Hilfspaket ausstatten. Und ich dachte mir: „60€. Das ist mein monatliches passives Einkommen dank Investitionen in P2P-Kredite.“

Krass, oder?

Es geht uns besser als wir denken

Es sind diese Momente, in denen mir erneut bewusst wird, wie gut es uns doch in Deutschland geht.

Und wie schlecht es oft Menschen in anderen Teilen der Erde geht. Erst recht, wenn es zu einer solchen Naturkatastrophe kommt.

Meine Frau und ich haben bereits vor längerer Zeit erkannt, dass wir in der komfortablen Lage sind, diesen Menschen mit unseren Spenden helfen zu können. Und es tut uns nicht mal weh. 60 €.

Was ist das schon?

So manch einer wird es schwer nachvollziehen können, aber wir spenden nun schon seit ein paar Jahren 10% unseres Netto-Einkommens. Einen Teil davon per Dauerauftrag an Organisationen und Projekte, die wir gerne unterstützen wollen. Der Rest wird auf einem Tagesgeldkonto angespart, bis sich eine Gelegenheit ergibt, damit etwas Gutes zu tun.

So wie jetzt, in Ostafrika. Es fühlt sich gut an, nicht darüber nachdenken zu müssen, ob man es sich leisten kann zu spenden. Man hat immer etwas auf dem Spendenkonto liegen.

Ja, ich weiß, was jetzt viele sagen werden: „10% vom Einkommen ist ja völlig übertrieben!“

Es geht ihnen schlechter als wir oft denken

Weißt du was auch völlig übertrieben ist?

Und wenn ich mir dann noch ausrechnen lasse, dass ich zu den Top 1% weltweit gehöre, was mein Einkommen betrifft… bin ich sogar noch motivierter, mit meinem Geld Gutes zu tun.

Ja, auch jetzt schon, wo ich die finanzielle Freiheit noch nicht erreicht habe.

Natürlich bin ich mir dessen bewusst, dass ich damit in Deutschland eher die Ausnahme bin. Und ich will hier auch niemandem ein schlechtes Gewissen machen, der weniger oder vielleicht sogar gar nichts spendet.
Denn ob und wie viel man von seinem Reichtum abgibt, muss jeder ganz persönlich entscheiden.

Meine Geschichte

Ich bin im Prinzip damit aufgewachsen, mit anderen zu teilen.

Meine Eltern haben meine Brüder und mich von klein auf dazu erzogen, großzügig zu sein. Und ich habe 5 Jahre meiner Kindheit in den USA gelebt, wo Großzügigkeit ein Teil der Kultur ist und Menschen in Not zu helfen eine Selbstverständlichkeit.

Und nicht zuletzt führt auch mein christlicher Glaube dazu, dass ich gerne etwas von meinem Reichtum abgebe.

Ich weiß, dass die Gefahr besteht, geizig zu werden. Gerade wenn man sich viel mit dem eigenen Vermögensaufbau beschäftigt und darauf hinarbeitet finanziell frei zu werden. Immer wieder bewusst Geld für andere Menschen auszugeben macht nicht nur nachweislich glücklich, es ist letztendlich auch ein Schutz davor, der nächste Dagobert Duck zu werden 😉

Moneybuilding um jeden Preis?

Natürlich bin ich mir dessen bewusst, dass diese Freizügigkeit beim Spenden meinen Vermögensaufbau negativ beeinflusst.

Wenn ich diese 10% meines Nettoeinkommens anlegen würde, wäre ich wesentlich schneller am Ziel.

Aber was ist eigentlich das Ziel? Finanzielle Freiheit so bald wie möglich und um jeden Preis? Dafür dann möglichst wenig ausgeben, möglichst viel verdienen und alles andere muss sich diesem einen Ziel unterordnen?

Das mag für manche eine legitime Vorgehensweise sein. Ich würde mich dabei nicht wohlfühlen. Wenn mein Vermögensaufbau dadurch langsamer voranschreitet ist das für mich auch okay.

Ich möchte weiterhin mit dem mir zur Verfügung stehenden Geld Gutes tun. Andere dagegen nehmen sich lieber die Zeit, packen selbst mit an und setzen sich für Menschen in Not ein.

Ich bewundere solche Leute.

Mitarbeiter von Hilfsorganisationen zum Beispiel.

Solange ich noch nicht den Mut habe, meine Komfortzone in Deutschland zu verlassen und es ihnen gleich zu tun (zumindest für einen bestimmten Zeitraum), lasse ich weiterhin mein Geld zum Einsatz kommen.

Meine Inspiration

Zu guter Letzt bin ich nicht nur von meinen Eltern, meinem Glauben oder meinen Erfahrungen in den USA zum großzügigen Spenden inspiriert worden.

Sondern auch von einigen der reichsten Menschen der Erde. Bereits im Jahr 2010 beschlossen Bill Gates, seine Frau Melinda und Warren Buffett ein neues Projekt ins Leben zu rufen.

The Giving Pledge.

Dabei verpflichten sich Milliardäre, den Großteil ihres Reichtums für philanthropische Zwecke zu spenden. Wie viel Prozent ihres Vermögens man abgibt, ist jedem einzelnen überlassen.

Das erklärte Ziel der Gründer: die Welt zu einem besseren Ort machen. Ich finde das beeindruckend. Sie müssten das nicht tun. Es wäre ja schon vielen Menschen geholfen, wenn sie auch nur 10% spenden würden. Aber sie wollen mehr. Sie wollen so viel wie möglich helfen und zum Guten verändern.

Auch wenn ich keine Milliarden auf dem Konto habe, inspiriert mich das. Ich möchte auch einen kleinen Beitrag zu diesem großen Ziel leisten.

Fazit

Moneybuilding ist wichtig, aber nicht alles.

Naturkatastrophen und andere schreckliche Ereignisse erinnern mich immer wieder daran, dass es anderen Menschen viel schlechter geht als mir. Selbst wenn gerade kein Zyklon ihre ganze Lebensgrundlage zerstört hat.

Im Vergleich zur Mehrheit unserer Mitbürger weltweit geht es uns in Deutschland wirklich sehr gut. Ich fühle mich nicht zuletzt dadurch gedrängt, etwas von meinem Reichtum abzugeben, um diesen Menschen zu helfen.

Meine Frau und ich haben daher entschieden 10% unseres Nettoeinkommens für gute Zwecke zu spenden. Denn wir wollen nicht um jeden Preis reich werden. Es gibt letztendlich wichtigeres. Vor allem, weil uns diese Entscheidung nicht daran hindert, trotzdem Vermögen aufzubauen.

Das Moneybuilding geht also weiter. Aber es ist eben nicht alles.

Wie siehst du das? Spendest du selbst für gute Zwecke? Oder hast du eine komplett andere Sicht auf die Dinge? Ich freu mich auf deinen Kommentar!

Finanzbildung in der Schule – Ein Lehrer berichtet

Wie steht es um die Finanzbildung in der Schule?

Es war ein Tweet, der in ganz Deutschland für Schlagzeilen sorgte.

Im Jahr 2015 nahm die damals 17-jährige Naina aus Köln ihr Handy in die Hand und ließ ihrem Frust freien Lauf:

„Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ’ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen.“

Über Nacht verbreitete sich die Nachricht der Teenagerin im ganzen Netz und jeder stellte sich unwillkürlich die Frage: Brauchen wir tatsächlich mehr Finanzbildung in der Schule?

Als Dominik von „Finanziell frei mit 30“ vor kurzem zu einer Blogparade zu genau diesem Thema aufrief, konnte ich als Finanzblogger und Lehrer natürlich nicht Nein sagen.

Wie Nainas Tweet und die anschließende Diskussion zeigen, stellt sich nicht nur Dominik die Frage, wie unsere Gesellschaft wohl aussehen würde, wenn bereits in der Schule grundlegendes Finanzwissen vermittelt werden würde.

Um mich der Antwort auf diese Frage zu nähern, fange ich am Besten da an, wo die Weichen für ein finanziell fittes Leben hätten gestellt werden können: in meiner eigenen Schulzeit. „Finanzbildung in der Schule – Ein Lehrer berichtet“ weiterlesen

„Der perfekte Einstieg zum Thema Finanzen“ – Interview mit Dominik Fecht

Der perfekte Einstieg ist nicht immer leicht zu finden

Du hast dich also entschieden, dich endlich um deine Finanzen zu kümmern.

Ich gratuliere!

Doch irgendwie weißt du nicht, wie oder wo oder womit du anfangen solltest. Welches Thema ist das wichtigste? Worauf baut alles andere auf?

Dominik Fecht, Finanzblogger und inzwischen auch Finanzbuchautor, ist der Meinung, dass es noch etwas viel Grundlegenderes gibt.

Und hat sich kurzerhand entschieden, ein Buch* darüber zu schreiben. Ich habe Dominik vor kurzem ein paar Fragen dazu stellen dürfen.

Für welches Thema er sich dabei entschieden hat und was ihm dabei noch wichtig ist, erfährst du direkt im Interview. „„Der perfekte Einstieg zum Thema Finanzen“ – Interview mit Dominik Fecht“ weiterlesen

Immobilien als Kapitalanlage – Vorteile, Nachteile, Alternativen

Immobilien als Kapitalanlage

Es gibt ja inzwischen viele Möglichkeiten, sein Geld anzulegen.

Die einen nutzen dafür die Börse. Andere ergänzen ihr Portfolio mit P2P-Krediten (so auch ich). Wieder andere setzen auf Kryptowährungen.

Eine weitere, nach wie vor sehr beliebte Geldanlage ist die gute, alte Immobilie.

Aber wie sinnvoll sind Immobilien als Kapitalanlage eigentlich? Wo liegen die Vorteile, wo die Nachteile?

Und muss man immer gleich eine ganze Immobilie kaufen oder gibt es auch alternative Möglichkeiten der Geldanlage in diesem Bereich?

Darum soll es in diesem Artikel gehen.

„Immobilien als Kapitalanlage – Vorteile, Nachteile, Alternativen“ weiterlesen

Mintos – too big to fail?

Mintos - too big to fail?

Als im Jahr 2008 die globale Finanzkrise ihren Lauf nahm – hörte man in den US-Nachrichten immer wieder diese eine Frage:

Is … too big to fail?

Anstelle der drei Punkte stand zunächst meist der Name einer großen Bank, später ging es dann auch amerikanische Automobilkonzerne.

Und immer wieder war die Frage die Selbe: Ist dieses Unternehmen so groß, dass man es nicht pleite gehen lassen darf? Muss die Regierung hier rettend eingreifen, um größeren Schaden von der globalen Wirtschaft abzuwenden?

Jetzt gehe ich natürlich nicht davon aus, dass die lettische (oder irgend eine andere) Regierung ein Unternehmen für die Vermittlung von P2P-Krediten im Notfall retten würde.

Doch es gibt in diesem Bereich eines, welches derart rasant wächst, dass es fast schon beängstigend ist: Mintos.

Anfang des neuen Jahres hat der lettische Marktführer seine neuesten Zahlen veröffentlicht. Ich will einen genaueren Blick auf diese werfen und mir dabei die Frage stellen:

Kann da noch was schief gehen?

„Mintos – too big to fail?“ weiterlesen

Reich werden? Willst du gar nicht!

Ich bin mir sicher: du willst gar nicht reich werden!

Ganz schön dreist von mir, oder?

Ich behaupte hier einfach mal so zu wissen, was du willst – oder besser gesagt, nicht willst. Und das, obwohl ich dich möglicherweise gar nicht persönlich kenne, dir noch nie begegnet bin und daher absolut keine Ahnung habe, was dich innerlich bewegt.

Außerdem geht es auf dieser Webseite doch darum, sich langsam aber stetig ein Vermögen aufzubauenMoneybuilding eben. Wie komme ich also zu solch einer provokanten Aussage?

„Reich werden? Willst du gar nicht!“ weiterlesen

Meine finanziellen Ziele für 2018 – der Rückblick

5 finanzielle Ziele für 2018 hatte ich mir gesteckt

Vor fast genau einem Jahr war es soweit:

Ich habe mich getraut, meine finanziellen Ziele für das Jahr 2018 öffentlich zu machen. Und damals versprochen, am Ende des Jahres ein ehrliches Fazit zu ziehen.

Noch mal zur Erinnerung: Meine Vorsätze waren die ETF-Strategie zu optimieren, meine laufenden Kosten zu senken, mein passives Einkommen zu steigern, meine Sparquote zu erhöhen und großzügig zu spenden.

Und so ist es bei mir gelaufen. „Meine finanziellen Ziele für 2018 – der Rückblick“ weiterlesen

Nachhaltige Geldanlage: lohnt sich das überhaupt?

Nachhaltig investieren

(Achtung! Dieser Artikel wird hiermit zum zweiten Mal veröffentlicht, da er durch den Hackangriff auf meine Webseite verloren gegangen ist. Die Fragen und Antworten des Interviews sind die gleichen, der Einleitungstext ist natürlich ein anderer.)

Es ist ein Wort, das seit ein paar Jahren in aller Munde ist:

Nachhaltigkeit.

Nicht jeder weiß sofort, was damit gemeint ist. Der Duden z.B. definiert es als „längere Zeit anhaltende Wirkung.“

Meistens wird der Begriff aber im Zusammenhang mit unserer Erde gebraucht: Wir sollten bei all unserem Handeln auf Nachhaltigkeit achten, damit unsere Kinder und Enkelkinder auch noch ein gutes Leben hier haben können.

Auch bei der Geldanlage ist Nachhaltigkeit immer mehr im Trend. Aber… „Nachhaltige Geldanlage: lohnt sich das überhaupt?“ weiterlesen

Finanziell Fit gehackt – 2 Monate Arbeit weg

Dies ist offensichtlich kein regulärer Artikel auf meinem Blog.

Ich will auf diesem Wege lediglich darüber informieren (für alle, die es nicht mitbekommen haben), dass vor ungefähr zwei Wochen meine Webseite Finanziell Fit gehackt wurde. Damit rechnet man ja in der Regel nicht, und so war ich zunächst völlig überfordert mit der Situation.

Mein Webhoster sagte mir nur, sie könnten leider nichts für mich tun. Die Webseite sei quasi zerstört. „Finanziell Fit gehackt – 2 Monate Arbeit weg“ weiterlesen