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Passives Einkommen generieren – wie realistisch ist das wirklich?

Dieser Beitrag wurde zuletzt im April 2020 aktualisiert.

Vor einiger Zeit hielt ich einen kurzen Vortrag vor einer Gruppe Jugendlicher (nein, nicht in der Schule).

Das Thema: Zeit und Geld

Mir war wirklich kein besserer Titel eingefallen.

Unter anderem ging es mir dabei darum, die Vorzüge des passiven Einkommens zu erklären. Dadurch, dass das Geld auch dann auf mein Konto fließt, wenn ich gerade nicht arbeite, habe ich mehr Zeit für die Dinge, die mir im Leben wichtig sind.

Ich erklärte die verschiedenen Möglichkeiten, passives Einkommen zu generieren und ermutigte sie, es ein mal auszuprobieren.

Am Ende gab es noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Der allgemeine Tenor dieser Fragen lautete dann ungefähr so: „Naja, klingt ja ganz nett, was du da erzählst, aber realistisch ist das nicht wirklich. Wenn ich ein Buch schreibe, muss es schon ein Bestseller werden, wenn ich damit passives Einkommen generieren möchte.“

Ich konnte die Skepsis im Raum förmlich spüren. Klingt in der Theorie alles schön und gut, aber wirklich umsetzbar ist es nicht.

Möglicherweise geht’s dir ähnlich.

Der Begriff „passives Einkommen“ ist dir geläufig, aber so richtig daran glauben kannst du nicht.

Deswegen will ich in diesem Beitrag anhand verschiedener Strategien aufzeigen, wie realistisch es ist, passives Einkommen zu generieren und welche eigenen Erfahrungen ich bisher damit gemacht habe.

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Automatisch Vermögen aufbauen – 4 praktische Tools

Sind wir mal ehrlich: Wer von uns hat denn noch Zeit übrig, um sich auch noch um den eigenen Vermögensaufbau zu kümmern?

Eben. Ich auch nicht.

Aber ich habe eine gute Nachricht für dich. Es gibt mindestens 4 Möglichkeiten, Moneybuilding fast automatisch zu betreiben. Damit du dich nur wenige Stunden im Jahr überhaupt mit deinem Vermögensaufbau beschäftigen musst.

Die folgenden 4 „Tools“ nutze ich alle selber und spare mir dadurch sehr viel Zeit. Wenn deine Zeit auch knapp bemessen ist und du gerne automatisch Vermögen aufbauen möchtest, solltest du zumindest in Erwägung ziehen, sie auch zu nutzen (falls du es nicht schon tust):

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Vermögen aufbauen für die Rente – so kannst du privat für’s Alter vorsorgen

Eins dürfte den meisten Deutschen inzwischen klar geworden sein: die gesetzliche Rente wird bei den wenigsten ausreichen, um den Lebensstandard im Alter halten zu können.

Die Lebenserwartung der Deutschen steigt, die Geburtenrate sinkt oder bleibt zumindest niedrig. Das führt dazu, dass immer weniger Berufstätige immer mehr Rentner finanzieren müssen. Eine Rechnung, die auf Dauer nicht aufgehen kann.

Die Konsequenz ist, dass das sogenannte Rentenniveau – also das Verhältnis zwischen einer Rente nach 45 Jahren mit Durchschnittslohn und dem aktuellen Durchschnittsverdienst – seit Jahren sinkt.

Im Jahr 2000 lag es noch bei über 50%, inzwischen nur noch bei 48%. In zehn Jahren sollen es dann nur noch 43% des Durchschnittseinkommens sein, das einem als lebenslange Rente ausgezahlt wird.

Das Rentenniveau sinkt seit Jahren
Das Rentenniveau sinkt seit Jahren. Quelle: bpb.de

Auch wenn die Politik natürlich fleißig darüber diskutiert und immer wieder neue Lösungsvorschläge präsentiert: die sicherste und meiner Meinung nach beste Variante, um sich vor Altersarmut zu schützen, ist nach wie vor die private Altersvorsorge durch den eigenen Vermögensaufbau.

Als Moneybuilder übernimmst du die volle Verantwortung für deine Finanzen und verlässt dich nicht auf die Hilfe des Staates. Ganz praktisch sieht das dann so aus.

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So betreibe ich im Jahr 2020 Vermögensaufbau

Mein Vermögensaufbau 2020

In den letzten Jahren habe ich auf diesem Blog sehr viel über den richtigen Umgang mit Geld, erfolgreiches Sparen und Investieren geschrieben.

Zu Beginn des neuen Jahres möchte ich so offen wie bisher noch nie aufzeigen, wie ich persönlich Vermögen aufbaue.

  • Welche Bankkonten nutze ich?
  • Was passiert mit meinem Gehalt, wenn es auf meinem Girokonto eintrifft?
  • Wie viel Prozent wird für kurzfristige Ziele gespart, wie viel für den langfristigen Vermögensaufbau investiert?
  • Welche Wertpapierdepots nutze ich und in was investiere ich dort ganz konkret?
  • Spielen P2P-Kredite noch eine Rolle?

All diese Fragen und mehr will ich in den folgenden Zeilen beantworten.

Warum das Ganze?

Ich höre immer wieder, dass Finanzwissen zu theoretisch und unkonkret vermittelt wird. Viele wollen wissen: Wie sieht das denn eigentlich ganz praktisch aus? Das will ich hiermit aufzeigen.

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Was ist ein Robo-Advisor und brauch ich sowas?

Geldanlage in Zeiten von Niedrigzinsen ist schwer.

Wahrscheinlich hast du’s auch schon bemerkt. Der gute, alte Bausparvertrag bringt’s nicht mehr wirklich und auch sonst ist es eher frustrierend sich die Sparzinsen verschiedener, klassischer Bankprodukte anzuschauen:

Egal ob Tagesgeld, Festgeld oder Sparkonto. Etwas besseres als 1% pro Jahr ist da kaum zu finden, meistens sind es nicht mal 0,5%.

Beim Blick auf die Inflationsrate wird schnell klar:

Das reicht nicht.

Manchen Leuten macht es Spaß nach Alternativen zu suchen. Und sie werden fündig. Diese Alternativen heißen dann z.B. Peer-2-Peer Kredite, ETF-Sparplan, Immobilien-Crowdinvesting oder sogar Start-Up-Crowdinvesting.

Viele andere haben damit allerdings genau zwei Probleme:

  • Keine Zeit und
  • Keine Lust

sich mit verschiedenen Geldanlagemöglichkeiten auseinander zu setzen.

Um diesen Menschen zu helfen, aus ihrem Geld trotzdem etwas zu machen und erfolgreich Moneybuilding zu betreiben, sind vor einigen Jahren sogenannte Robo-Advisor entstanden.

Vielleicht hast du den Begriff an der ein oder anderen Stelle schon gelesen und dich gefragt:

Was ist eigentlich ein Robo-Advisor?

Im folgenden will ich dir kurz erklären, was ein Robo-Advisor ist und ob du so was überhaupt brauchst.

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Sparen im Alltag – 10 Tipps für mehr Geld in deinem Portemonnaie

Sparen im Alltag

Ein altes Sprichwort lautet „Auf Sparen folgt Haben“. Wer Geld spart, hat anschließend mehr davon für andere Dinge zur Verfügung. Da wir aber jeden Tag für die unterschiedlichsten Aktivitäten Geld brauchen, gilt es herauszufinden, wie sich am besten und effizientesten im Alltag sparen lässt.

Dieser Artikel soll dir dabei helfen. Er ist etwas länger und nicht als Gute-Nacht-Lektüre gedacht. Am meisten kannst du davon profitieren, wenn du ihn dir als Lesezeichen abspeicherst und immer wieder darauf zurückkommst. Damit das Ganze für dich übersichtlicher ist, sind die verschiedenen Spartipps in drei Abschnitte gegliedert:

  1. Unterwegs
  2. Zuhause
  3. Beim Einkaufen

Versuche dir Tipps herauszusuchen, die für dich umsetzbar sind und mach sie zur Gewohnheit. Dann wird es weder eine Belastung, noch eine große Anstrengung sein, im Alltag zu sparen.

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Geld ist die Wurzel allen Übels – oder?

Wer hat den Spruch nicht schon ein mal gehört:

„Geld ist die Wurzel allen Übels“

Vielleicht hast du ihn sogar von deinen Eltern gehört. Oder von anderen Menschen in deinem engeren Umfeld.

Immer wieder wird man mit diesem Glaubenssatz konfrontiert. Manche meinen sogar, dass er aus der Bibel stammt.

Das Problem dabei: er stimmt nicht.

Du glaubst mir nicht? Dann schauen wir uns die Beweislage doch mal etwas näher an.

Ich habe 5 Thesen aufgestellt, mit denen ich dir aufzeigen will, dass Geld nicht die Wurzel allen Übels ist.

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Sind P2P-Kredite moralisch verwerflich?

Sind P2P-Kredite moralisch verwerflich?

Wenn du regelmäßiger Leser meiner Zeilen auf diesem Blog bist, weißt du, dass ich bereits seit Jahren mein Geld auch in P2P-Kredite investiere. Interessanterweise waren sie sogar meine erste Anlageklasse – noch vor ETFs.

Im letzten Jahr habe ich dann damit angefangen, mein passives Einkommen aus P2P-Krediten jeden Monat rechts in der Seitenleiste zu veröffentlichen. Und das ist eigentlich mehr oder weniger stetig gewachsen.

Man könnte sagen, dass ich auch mit Hilfe von P2P-Krediten schon seit geraumer Zeit erfolgreich Vermögen aufbaue.

In den letzten Monaten erreichen mich jedoch immer mal wieder Nachrichten besorgter Leser, die sich fragen, ob es denn überhaupt moralisch und ethisch korrekt ist, in diese Art von Darlehen zu investieren.

Mit anderen Worten: Sind P2P-Kredite moralisch verwerflich?

Aufgrund dieser immer wieder in unterschiedlicher Form gestellten Frage hab auch ich angefangen, mir darüber ernste Gedanken zu machen. In diesem Artikel möchte ich nun eine – meine persönliche – Antwort darauf geben.

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Meine beliebtesten Artikel 2019

Finanziell Fit Top Ten 2019

Am Ende eines Jahres ist es oft sinnvoll, in den Rückspiegel zu schauen und Bilanz zu ziehen.

  • Was war gut?
  • Was hätte besser laufen können?
  • Und was kann ich dafür tun, dass das nächste Jahr noch besser wird?

Auch ich habe bereits damit angefangen, über das Jahr 2019 nachzudenken und mir neue Ziele für 2020 zu stecken. Ein wichtiger Bereich ist da natürlich auch mein Blog.

Ich war neugierig zu sehen, welche meiner Artikel in diesem Jahr tatsächlich am häufigsten aufgerufen wurden. Das hilft mir dann dabei zu entscheiden, worüber ich nächstes Jahr schreiben sollte.

Vielleicht hast du einen dieser Artikel sogar verpasst? Dann hast du hier noch mal die Chance einen (oder auch mehrere) meiner 10 beliebtesten Artikel von 2019 nachzulesen. Viel Spaß dabei!

Jetzt also in umgekehrter Reihenfolge die Finanziell Fit Top Ten 2019 😉

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Warum deine Angst vor Aktien unbegründet ist

Warum deine Angst vor Aktien unbegründet ist.

Es ist schon irgendwie ernüchternd:

Deutschland ist die stärkste Volkswirtschaft Europas, doch beim durchschnittlichen Privatvermögen liegen wir nur im Mittelfeld. Spanier sparen so gut wie gar nichts von ihrem Erwerbseinkommen, erreichen aber eine jährliche Rendite von mehr als 5% auf ihre Geldanlage.

Unsere Sparquote liegt seit Jahren bei ca. 10% des Nettoeinkommens und damit doppelt so hoch wie die der US-Amerikaner. Trotzdem ist das Geldvermögen eines Amerikaners inzwischen dreimal größer als das des Durchschnitts-Deutschen.

Was machen wir bloß falsch?

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