Warum es gut ist, nach Reichtum zu streben

Es ist gut, nach Reichtum zu streben

Du kennst die Vorurteile bestimmt auch:

  • „Reiche Menschen sind eingebildet“
  • „Reiche Menschen sind rücksichtslos“
  • „Reichtum verdirbt den Charakter“

Bei solchen Sprüchen kann einem ganz schnell die Lust am Vermögensaufbau vergehen. Denn wenn diese Aussagen stimmen, dann sollte ich mit allen Mitteln verhindern, dass ich vermögend werde. Ich will ja schließlich kein rücksichtsloser, eingebildeter und charakterloser Mensch werden.

Aber was wäre, wenn die Vorurteile gar nicht stimmen?

Was, wenn es sogar gute Gründe gäbe, Vermögen aufzubauen und nach Reichtum zu streben?

Inspiriert von einem Kapitel in Stefan Schulzes Buch „Besser einen Esel zu besitzen als einer zu sein“*, stell ich dir an dieser Stelle fünf Gründe vor, warum es gut ist, nach Reichtum zu streben.

Grund #1: Mehr Gesundheit und Sorglosigkeit

Einer der größten Auslöser von Stress sind Geldsorgen. Wer nur einen Einkommensstrom, keine nennenswerten Ersparnisse und keine Vermögensaufbau-Strategie hat, muss sich ständig darum sorgen, ob das Geld in Zukunft noch reichen wird.

Was, wenn es mit der Beförderung doch nicht klappt? Oder du vielleicht sogar Opfer des nächsten Stellenabbaus in deinem Unternehmen wirst? Und wie sieht’s eigentlich mit der Rente aus? Wird sie dir reichen?

Wenn du dir dauerhaft über diese Dinge Gedanken machen musst und keine befriedigenden Antworten auf diese Fragen hast, können aus der Sorge und dem Stress mit der Zeit gesundheitliche Probleme werden.

Das muss allerdings nicht sein. Vermögensaufbau ist unkomplizierter als du vielleicht denkst. Wenn du es richtig angehst, bist du deine Geldsorgen relativ bald los. Und im Idealfall sogar noch gesünder, weil stressfreier.

Es lohnt sich daher nicht nur finanziell, sich mit Vermögensaufbau zu beschäftigen.

Grund #2: Mehr Freiheit

Die meisten Menschen tendieren zu einem von zwei Grundwerten: Sicherheit oder Freiheit.

Wenn du dir nichts schöneres als einen geregelten 9-to-5 Job im Beamtenstatus vorstellen kannst, dann gehörst du wahrscheinlich zur ersten Gruppe. Sicherheit kann unheimlich bequem und beruhigend sein. Wir alle brauchen einen gewissen Grad an Sicherheit in unserem Leben, um uns wohl zu fühlen.

Aber für manche von uns hat die Freiheit einen noch höheren Stellenwert. Und die Gleichung lässt sich recht einfach aufstellen: Mehr Geld = mehr Freiheit.

Je mehr finanzielle Mittel du hast, desto mehr Entscheidungsmöglichkeiten stehen dir zur Verfügung. Du bist freier.

Du willst nur noch in Teilzeit arbeiten, um mehr Zeit für deine Familie zu haben? Kein Problem, wenn du genug passives Einkommen hast.

Du willst deine Frau mindestens einmal die Woche in ein schickes Restaurant ausführen? Wenn du genug Geld hast, könnt ihr euch das teuerste Gericht auf der Karte bestellen und gleichzeitig noch den Babysitter für den Abend bezahlen.

Je mehr Vermögen du hast, desto freier bist du in deinen Entscheidungen. Die Welt steht dir offen.

Grund #3: Mehr Zeit

Mit Geld kannst du dir zwar keine (wahren) Freunde kaufen, Zeit allerdings schon. Das ist übrigens auch einer der fünf Tipps, wie Geld eben doch glücklich macht.

Wenn du regelmäßig einen Teil deines Geldes intelligent anlegst, kannst du dir durch Zinszahlungen (z.B. durch P2P-Kredite*) und Ertragsausschüttungen (z.B. mit ausschüttenden ETFs) ein monatliches, passives Einkommen aufbauen. Wenn dieses hoch genug ist, kannst du die Stundenanzahl in deinem Job reduzieren und nur noch in Teilzeit arbeiten.

Meine bevorzugten P2P-Plattformen und ETFs für passives Einkommen

Meine passiven Einnahmen stammen zur Zeit von Mintos*, Estateguru* und Flender*. Mein Favorit unter den ausschüttenden ETFs ist der Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF (WKN: A1T8FV). In meinem kostenlosen E-Mail Kurs zeige ich dir Schritt-für-Schritt wie du deinen ersten ETF kaufst.

Gratuliere! Du hast dir soeben Zeit gekauft 🙂 Was wirst du mit deiner neu gewonnenen Freizeit anstellen?

  • Dich endlich deinem Hobby widmen?
  • Mit deiner besseren Hälfte Ausflüge unternehmen?
  • Oder dir vielleicht ein zweites berufliches Standbein aufbauen?

Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Geld gibt dir die Möglichkeit, mehr Zeit für die Dinge zu haben, die dir wichtig sind. So kannst du z.B. auch Menschen für Dienstleistungen bezahlen, die du sonst selber erledigen müsstest und dir auch dadurch mehr Zeit kaufen.

Denk ans Putzen, Kochen oder alles rund um den Garten. All das können andere für dich übernehmen – wenn du sie dafür bezahlst.

Ein weiterer Grund, Vermögen aufzubauen und nach Reichtum zu streben.

Grund #4: Mehr Unterstützungsmöglichkeiten

Wer mehr Geld hat, ist oft versucht auch mehr auszugeben. Viel glücklicher macht dein Geld dich aber vor allem dann, wenn du es für andere Menschen ausgibst.

Spenden können nicht nur von der Steuer abgesetzt werden, sie erzeugen auch den sogenannten Warm-Glow-Effekt. Kurz gesagt: du fühlst dich einfach besser, wenn du für Menschen in Not gespendet hast.

Diesen Effekt hast du übrigens nicht, wenn du einfach brav deine Steuern zahlst und damit auch schon indirekt ärmeren Menschen und Rentnern in Deutschland unter die Arme greifst.

Nein, du musst tatsächlich selbst aktiv werden und dir ein Projekt oder eine Hilfsorganisation aussuchen, die du aus ganzem Herzen finanziell unterstützen kannst.

Meine Frau und ich haben beispielsweise ein Patenkind, das von World Vision betreut wird und spenden regelmäßig an ADRA Deutschland, die sich unter anderem für Bildung in ärmeren Ländern einsetzen. Wichtig ist, dass du wirklich voll dahinter stehst und weißt, was mit deinem Geld passiert.

Je mehr Vermögen du hast, desto mehr kannst du dir auch leisten zu spenden. Denk an Bill Gates, Warren Buffett oder Oprah Winfrey. Alle drei sind sehr vermögend und alle drei sind sehr großzügig, wenn es darum geht für einen guten Zweck zu spenden.

Mehr Menschen zu helfen: auch das kann ein Ansporn sein, nach Reichtum zu streben.

Grund #5: Mehr Einfluss

Es lässt sich nicht leugnen:

Geld regiert die Welt.

Diejenigen, die wirklich Einfluss haben, haben auch das Geld. Das ist eine logische Folge unseres Wirtschaftssystems in der westlichen Welt.

Natürlich kannst du dich darüber echauffieren, dass die großen multinationalen Konzerne zu viel politischen Einfluss haben. Du kannst an allen möglichen Demos teilnehmen, um deiner Stimme und deinen Anliegen noch mehr Gehör zu verleihen. Aber wenn du wirklich etwas bewegen willst, wäre es gar keine schlechte Idee, möglichst reich zu werden.

Denn dann hast du deutlich mehr Einfluss und wirst meistens auch viel ernster genommen. Vielleicht gründest du sogar eine eigene Partei oder unterstützt eine bereits existierende großzügig. Oder du widmest dich einem der größten Probleme der Menschheit und setzt alles daran, es zu lösen.

Mit deinem Geld kannst du ein Stück weit die Welt verändern und zu einem besseren und lebenswerteren Ort machen.

Du siehst: es lohnt sich, nach Reichtum zu streben. Nicht so sehr um des vielen Geldes willen. Sondern wegen der Möglichkeiten, die dir dann offen stehen.

Fazit

Du musst dich nicht dafür schämen, reich werden zu wollen. Denn es gibt gute Gründe, möglichst viel Vermögen aufzubauen.

Geld gibt dir mehr Freiheit und dadurch mehr Entscheidungsmöglichkeiten. Mit Geld kannst du dir Zeit „kaufen“ und nachts ruhig schlafen, was sich positiv auf deine Gesundheit auswirken wird. Am meisten profitierst du allerdings von deinem Vermögen, wenn du mit dessen Hilfe dich für andere einsetzt.

Für mich persönlich sind alle fünf Gründe wichtig und ein Ansporn, mit dem Moneybuilding weiterzumachen.

Wie sieht’s bei dir aus? Was motiviert dich, Vermögen aufzubauen? Ich freu mich auf deinen Kommentar!

4 Gedanken zu „Warum es gut ist, nach Reichtum zu streben“

    1. Hi Markus,

      Danke für deinen Kommentar und die interessante Antwort mittels Blogbeitrag! Ja, ich hab natürlich bewusst einen etwas provokativen Titel für meinen Beitrag gewählt, weil eben oft sehr schlecht über reiche Menschen oder solche, die es werden wollen, geredet wird.
      Aber grundsätzlich einig sind wir uns, glaub ich, in einer Sache schon: Finanzen sind wichtig und man sollte sich damit beschäftigen.

      Viele Grüße,
      Carsten

  1. Für mich ist nur das Thema Zeit und FYM interessant – ansonsten ist das nur Mittel zum Zweck es braucht auch nicht die Millionen dazu eine halbe reicht 😉

    1. Haha, ja klar – unter Reichtum versteht jeder wieder ein bisschen was anderes 🙂 Für mich geht’s eher um den monatlichen Cashflow als um eine konkrete Summe auf dem Konto.

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