Automatisch Vermögen aufbauen – 4 praktische Tools

Automatisch Vermögen aufbauen

Sind wir mal ehrlich: Wer von uns hat denn noch Zeit übrig, um sich auch noch um den eigenen Vermögensaufbau zu kümmern?

Eben. Ich auch nicht.

Aber ich habe eine gute Nachricht für dich. Es gibt mindestens 4 Möglichkeiten, Moneybuilding fast automatisch zu betreiben. Damit du dich nur wenige Stunden im Jahr überhaupt mit deinem Vermögensaufbau beschäftigen musst.

Die folgenden 4 „Tools“ nutze ich alle selber und spare mir dadurch sehr viel Zeit. Wenn deine Zeit auch knapp bemessen ist und du gerne automatisch Vermögen aufbauen möchtest, solltest du zumindest in Erwägung ziehen, sie auch zu nutzen (falls du es nicht schon tust):

#1 – Der Dauerauftrag

Manche schrecken vor ihm zurück, denn es bedeutet, dass regelmäßig (meistens monatlich) Geld von deinem Girokonto weg fließt.

Das kann ein Problem sein, wenn es sich dabei um unnötige oder zu hohe laufende Kosten handelt.

Aber der Dauerauftrag kann dich auch bei deinem Vermögensaufbau unterstützen und dir dabei sehr viel Zeit sparen.

Ich habe zum Beispiel einen, der einen gewissen Prozentsatz meines Einkommens auf mein Tagesgeldkonto schiebt. Dieses Geld steht für mich gleich zu Beginn des Monats nicht mehr zur Verfügung. Das bewahrt mich zum einen davor, zu viel Geld auszugeben.

Was aber noch wichtiger ist: Ohne groß darüber nachzudenken, wird der angesparte Betrag kontinuierlich größer. Dadurch schaffe ich mir automatisiert ein Notfallpolster und spare gleichzeitig (mit einem zweiten und dritten Dauerauftrag auf separate Konten) für kurzfristige Dinge wie Urlaub und alle Auto-bezogenen Kosten.

Ich nütze hierfür übrigens den Anbieter Moneyou, den du auch in meiner Werkzeugkiste näher beschrieben vorfindest. Dort kannst du mit einer Kontoeröffnung bis zu 5 Unterkonten einrichten. Völlig kostenlos.

Wenn du unter anderem auch mit P2P-Krediten Vermögen aufbaust, kannst du auch einen Dauerauftrag einrichten, der z.B. regelmäßig Geld zu Grupeer* oder Estateguru* schiebt.

Mir persönlich gefällt der Dauerauftrag so gut, weil ich dadurch nicht jeden Monat mit der Entscheidung ringen muss, ob und wie viel Geld ich auf die Seite legen oder investieren sollte.

Wenn er einmal eingerichtet ist, nimmt er mir diese Entscheidung ab.

Ganz automatisch.

#2 – Der ETF-Sparplan

Jeder, der langfristig und automatisch Vermögen aufbauen will, sollte einen ETF-Sparplan haben.

Wahrscheinlich eine der besten „Erfindungen“ der letzten Jahre, ermöglicht ein solcher Sparplan den Vermögensaufbau mit kostengünstigen, an der Börse gehandelten Fonds.

Und das schon teilweise ab 25 Euro im Monat.

Es gibt also keine Ausreden mehr, dass man zu wenig verdient und es sich daher schlicht und ergreifend nicht leisten kann, an der Börse zu investieren.

Aber wie funktioniert der ETF-Sparplan eigentlich?

Zunächst brauchst du ein Wertpapier-Depot, das du bei den meisten Online-Direktbanken komplett gratis eröffnen kannst. Ich selbst habe zum Beispiel eins bei comdirect*, wofür ich keine laufenden Gebühren zahlen muss.

Wenn du diese Zeilen gerade auf deinem Smartphone liest, könnte das Depot von Trade Republic für dich das Richtige sein. Du kannst dort bis zu 300 verschiedene ETFs kostenlos besparen. Auch die Depoteröffnung kostet dich nichts und es fallen keine laufenden Gebühren an.

Anschließend kannst du dir in wenigen Schritten einen ETF-Sparplan einrichten:

  1. ETF(s) auswählen
  2. Höhe der Sparrate bestimmen (mindestens 25 Euro) und auf die ETFs aufteilen (falls du mehr als einen ETF ausgewählt hast)
  3. Häufigkeit entscheiden (soll monatlich oder doch lieber einmal im Quartal gespart werden?)
  4. Datum für den Beginn festlegen

Dann musst du alles nur noch bestätigen und der automatische Vermögensaufbau kann beginnen.

Du kannst dich zurück lehnen und zusehen, wie dein Vermögen wächst. 

Kleiner Tipp am Rande: sieh nicht zu oft nach, wie es deinen ETFs geht, denn die unterliegen immer wieder Schwankungen. Das ist ganz normal und gleicht sich über einen längeren Zeitraum gesehen immer aus.

Wichtig: Ein ETF-Sparplan ist für den langfristigen Vermögensaufbau gedacht. Zum Beispiel für deine Zeit als Rentner.

Wenn du das Geld bald wieder brauchst, solltest du es lieber auf dein Tagesgeldkonto packen.

#3 – Re-Invest oder Auto-Invest

Wer sich dafür entscheidet in P2P-Kredite zu investieren, hat zwei Möglichkeiten.

Entweder er sucht sich jeden einzelnen Kredit, in den er investieren will, selber aus.

Oder er benutzt die Re-Invest oder Auto-Invest Funktion der entsprechenden Plattform.

Dabei kannst du ein paar Grundeinstellungen vornehmen und die Plattform legt dein Geld anschließend automatisch für dich an. Ich gehe inzwischen nur noch so vor.

Natürlich ist es auch interessant, sich die einzelnen Projekte näher anzusehen und dann bewusst eine Entscheidung für eines zu treffen.

Aber der Aufwand steht meiner Meinung nach in keinem Verhältnis zu dem, was dabei herauskommt. Auch wenn ich bereits Erfahrungsberichte gelesen habe, die darauf hindeuten, dass man zumindest bei Auxmoney besser fährt (sprich, eine höhere Rendite erreicht), wenn man manuell vorgeht.

Für mich ist das keine Option.

Mein Vermögensaufbau ist und bleibt automatisch.

#4 – Der VL-Sparplan

Solltest du selbstständig oder Unternehmer sein, brauchst du an dieser Stelle jetzt nicht mehr weiterzulesen.

Wenn du allerdings Angestellter bist (so wie ich), dann könnte dieser vierte Tipp auch für dich interessant sein.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich selber erst vor kurzem begonnen habe, mich mit dem Thema der vermögenswirksamen Leistungen auseinanderzusetzen.

Dabei hast du die Möglichkeit von deinem Arbeitgeber bis zu 40 Euro im Monat zusätzlich zu bekommen, welche du dann für deinen Vermögensaufbau nutzen kannst (und solltest).

Das klingt zwar erst mal nicht nach viel, kann aber über viele Jahre zu einer netten Summe werden.

Die konservative Variante besteht dann darin, das Geld in einen Bausparvertrag zu stecken. Ich persönlich habe mich für die ETF-Sparplan Variante entschieden, die mir meine Depotbank (comdirect*) in Kooperation mit der ebase anbietet.

Somit hab ich zwei ETF-Sparpläne: einen privaten und einen beruflichen.

Wobei am Ende das Vermögen aus beiden natürlich mir gehört.

Fazit

Automatisch Vermögen aufbauen?

Klingt erst mal nach einem Spam-Artikel, an dessen Ende ich dir meine 285,- Euro teure Software vorstelle, mit der du tatsächlich genau das machen kannst…

Keine Angst, die Software kostet bis Ende der Woche nur die Hälfte 😉

Ok, Spaß beiseite.

Das knappste Gut scheint heutzutage für viele Menschen die Zeit zu sein.

Jeder von uns hat nur 24 Stunden pro Tag zu Verfügung, doch es muss soviel erledigt werden und Zeit für Freunde und Familie sollte idealerweise dann auch noch übrig sein.

Auch deswegen scheuen sich viele davor, den persönlichen Vermögensaufbau in die eigene Hand zu nehmen. Keine Zeit, heißt es dann oft.

Doch es gibt verschiedene „Tools“, die diesen Prozess automatisieren und dir damit viel Zeit sparen können:

  • Mit einem Dauerauftrag kannst du regelmäßig Geld auf die Seite legen und quasi automatisch sparen.
  • Der ETF-Sparplan lässt sich in wenigen Minuten einrichten und baut dann automatisch Vermögen für dich auf.
  • Wenn du in P2P-Kredite investierst, kannst du dir enorm viel Zeit sparen, indem du die Auto-Invest (oder Re-Invest) Funktion der jeweiligen Plattform nutzt.
  • Und als Angestellter solltest du bei deinem Arbeitgeber nachfragen, ob du Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen hast. Denn mit einem VL-Sparplan kannst du mit dem Geld deines Chefs ganz automatisch Vermögen aufbauen.

Du brauchst also keine teure Software, die den Job für dich erledigt. Die erwähnten Tools sind alle entweder kostenfrei oder sehr günstig.

Damit deinem Vermögensaufbau wirklich nichts mehr im Weg steht.

Welche Möglichkeiten nutzt du noch, um dein Moneybuilding zu automatisieren? Schreib es mir gerne in die Kommentare!

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