Meine Mintos Erfahrung – Teil 1 (Gründe für Mintos)

Das Logo von MintosWie ihr bereits wisst, bin ich ein Fan von Peer-to-Peer Lending und habe bisher vor allem bei auxmoney sehr positive Erfahrungen damit gemacht. Mein monatliches passives Einkommen dank auxmoney könnt ihr rechts in der Seitenleiste immer aktuell verfolgen.

Seit kurzem investiere ich nun zusätzlich bei Mintos* und möchte euch in regelmäßigen Abständen über meine Erfahrungen damit berichten.

Aber wieso eigentlich nun der Einstieg bei Mintos? Reicht es nicht bei einer P2P-Kredite Plattform investiert zu sein?

Wenn man dieser Plattform zu 100% vertraut, theoretisch ja, aber das lettische Fintech unterscheidet sich in ein paar Punkten von auxmoney, was mich letztendlich dazu bewogen hat, dieses Konzept auch mal auszutesten.

Diese 5 Unterscheidungsmerkmale möchte ich euch jetzt mal vorstellen:

Punkt Nr. 1: Die Darlehensanbahner

Wenn du bei Mintos investierst, legst du dein Geld in Kredite an, die nicht (wie bei auxmoney) von Mintos selbst vermittelt wurden, sondern von sogenannten Darlehensanbahnern.

Diese stammen aus vielen verschiedenen Ländern der Welt und nutzen Mintos lediglich als Plattform, um ihre Kredite mitfinanzieren zu können.

Der Vorteil daran ist, dass du nicht warten musst, bis ein Kredit vollständig finanziert worden ist – das sind die Kredite alle schon. Du beteiligst dich jetzt mit deinem Geld daran und gibst den Darlehensanbahnern dadurch mehr Liquidität (Geld, das verfügbar ist). Dadurch ist dein Geld in der Regel sofort angelegt und arbeitet für dich.

Das Endresultat ist aber dasselbe wie bei auxmoney: Du bekommst regelmäßig Tilgungs- und Zinszahlungen.

Quelle: Mintos.com

Punkt Nr. 2: Die Gebühren

Eine der acht Regeln für eine erfolgreiche Geldanlage ist ja die Beachtung der Gebühren. (Die anderen 7 findest du in meinem kostenlosen E-Book).

 

Bei auxmoney liegen diese bekanntlich bei 1% der Anlagesumme, bei Mintos…. wait for it… bei Null.

Ja, du hast richtig gelesen: Wenn du auf dem Marktplatz von Mintos in Privatkredite investierst, zahlst du erst mal gar keine Gebühren.

Das klingt natürlich verlockend und macht neugierig. Bleibt natürlich dann die Frage, wie die Plattform da profitabel bleibt.

Es ist eigentlich kein großes Geheimnis mehr, dass es auf der Welt mehr Menschen gibt, die einen Kredit haben wollen, also solche, die einen solchen mitfinanzieren.

Um noch mehr Investoren anzulocken, schafft Mintos also die Gebühren für sie komplett ab. Das Geld holen sie sich dann einfach auf der anderen Seite der Gleichung, bei den Kreditnehmern.

Punkt Nr. 3: Der Sekundärmarkt

Wenn man eine gewisse Summe in Privatkredite investiert, ist das Geld im Normalfall erst mal für längere Zeit gebunden. Man bekommt zwar regelmäßig Tilgungs- und Zinszahlungen, doch wenn man plötzlich die ganze Summe wieder braucht, hat man Pech gehabt.

Nicht so bei Mintos. Dort hast du die Möglichkeit in einem solchen Fall deine noch laufenden Kredite an andere Investoren zu verkaufen – auf dem sogenannten Sekundärmarkt.

Wie gut das funktioniert, hab ich bisher noch nicht ausprobiert. Aber ich vermute, dass du deine Kredite schon mit etwas Rabatt wirst verkaufen müssen, um sie loszuwerden. Trotzdem: du kommst zumindest an einen Teil deines Geldes schneller ran als bei auxmoney.

Bis vor kurzem musste man dafür dann eine Gebühr von 1% der Anlagesumme zahlen. Seit November 2017 entfällt aber auch diese Gebühr.

Sobald ich eigene Erfahrungen mit dem Sekundärmarkt gemacht habe, werde ich natürlich hier darüber berichten.

Punkt Nr. 4: Die Rückkaufgarantie

Des Weiteren versucht Mintos damit zu punkten, dass die meisten Darlehensanbahner eine sogenannte Rückkaufgarantie anbieten.

Sobald ein Kreditnehmer mit seinen Rückzahlungsraten mehr als 60 Tage im Verzug ist, kauft der Darlehensanbahner den Kredit von Mintos zurück. Das Ergebnis: als Investor bekommst du dein Geld zurück und kannst es in andere Kredite auf dem Marktplatz stecken.

Bisher funktioniert das einwandfrei.

Was in einer Wirtschaftskrise passiert, wenn viele Kreditnehmer ihre Darlehen nicht mehr bedienen können, kann keiner voraussagen.

Total verlassen würde ich mich darauf also nicht. Viel wichtiger ist die Diversifikation (auch eine der Anlage-Regeln), das sagt Mintos auch selber (siehe Video weiter unten).

Punkt Nr. 5: Die Mindestanlage

Wer meinen Artikel über auxmoney gelesen hat, weiß, dass der Mindestanlagebetrag pro Kredit bei 25 Euro liegt. Somit hat man bereits bei einer Gesamtsumme von 2.500 € eine gute Risikostreuung (100 verschiedene Kredite).

Bei Mintos kann man sogar nur 10 € pro Kredit investieren, wodurch du bereits ab einer Investition von 1000 € eine sehr breite Diversifikation hast.

Das macht die Plattform vor allem für Anleger attraktiv, die eher weniger Geld für Investitionen zur Verfügung haben.

Mein Einstieg bei Mintos

Aufgrund dieser 5 Punkte finde ich Mintos sehr interessant und habe mich daher vor kurzem entschieden, die Plattform auszutesten.

Ich habe vor, euch über meine Erfahrungen damit auf dem Laufenden zu halten. Momentan hab ich um die 1.000 € dort angelegt, die jährliche Rendite wird auf über 11% geschätzt. Da ich aber gerade erst angefangen habe, ist das natürlich noch nicht sehr aussagekräftig.

Wenn jemand von euch Lust hat, die Plattform ebenfalls auszuprobieren, könnt ihr das mit dem folgenden Link tun. Wenn du dich über diesen Button anmeldest, bekommst du innerhalb der ersten 90 Tage 1% deiner durchschnittlichen Anlagesumme von Mintos zurück.

 

Kolja Barghoorn von „Aktien mit Kopf“ und Lars Wrobbel von „Passives Einkommen mit P2P-Privatkrediten“ waren Anfang 2018 direkt in Riga und haben Mintos einige gute Fragen gestellt.

Die Antworten waren größtenteils auch sehr gut und haben mich nur darin bestärkt, mein Investment bei Mintos weiter auszubauen.

Im zweiten Teil meiner Mintos Erfahrung geht es dann um das Thema Auto-Invest und wie meine Investitionen so laufen.

Wenn ihr Fragen zu dem Thema habt, einfach in die Kommentare schreiben!

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