„Der perfekte Einstieg zum Thema Finanzen“ – Interview mit Dominik Fecht

Der perfekte Einstieg ist nicht immer leicht zu finden

Du hast dich also entschieden, dich endlich um deine Finanzen zu kümmern.

Ich gratuliere!

Doch irgendwie weißt du nicht, wie oder wo oder womit du anfangen solltest. Welches Thema ist das wichtigste? Worauf baut alles andere auf?

Dominik Fecht, Finanzblogger und inzwischen auch Finanzbuchautor, ist der Meinung, dass es noch etwas viel Grundlegenderes gibt.

Und hat sich kurzerhand entschieden, ein Buch* darüber zu schreiben. Ich habe Dominik vor kurzem ein paar Fragen dazu stellen dürfen.

Für welches Thema er sich dabei entschieden hat und was ihm dabei noch wichtig ist, erfährst du direkt im Interview.

Hi Dominik! Wie kamst du auf die Idee ein Buch zu schreiben?

Ehrlich gesagt kann ich gar nicht so genau sagen, wann und wodurch ich zum ersten Mal auf die Idee gekommen bin ein Buch zu schreiben. Irgendwie hatte ich schon länger den Wunsch in meinem Leben mal ein Buch zu schreiben und ein Werk zu erschaffen, das andere Menschen wirklich weiterbringt. Das war schließlich auch einer der Hauptmotivation mit dem Bloggen zu beginnen.

Mir war es wichtig meinen eigenen Weg zur finanziellen Freiheit zu teilen und andere Menschen zu inspirieren. Vor dem Start meines Blogs dachte ich nämlich, dass eigentlich keine jungen Menschen sich mit dem Thema Geld, Finanzen und Investitionen beschäftigen. Schließlich gab es keine jungen Finanzblogger. Mit der Zeit und der Weiterbildung habe ich dann gemerkt, dass ich mir sehr viel Wissen angeeignet habe und die Pflicht habe, dieses an andere Menschen weiterzugeben. Die meisten Menschen beschäftigen sich nämlich nicht mit dem Thema Geld und werden daher von der Industrie über den Tisch gezogen.

In dem Moment war mir klar, dass ich unbedingt ein Finanzbuch schreiben muss.

Zum Thema „Geld“ könnte man ja vieles schreiben. Wieso hast du dich dabei für das Thema „Mindset“ entschieden?

Von vielen Menschen wird aus meiner Sicht massiv unterschätzt, welchen großen Einfluss die eigene Einstellung zum Thema Geld hat. Vom Verstand wissen die meisten Menschen eigentlich, dass es sinnvoll wäre Geld zu sparen, Kredite zu vermeiden und fürs Alter durch Investition vorzusorgen. Trotzdem macht es kaum jemand. Die Leute kommen trotz dem Wissen nicht in die Umsetzung,

weil sie von vielen Glaubenssätzen blockiert werden.

Sie sind überzeugt, dass Sparen Verzicht bedeutet, reiche Menschen Betrüger sind und Geld den Charakter verdirbt. Da ist es ja kein Wunder, dass die Menschen finanziell nicht vorankommen. Sie stehen innerlich auf der Bremse und wundern sich, warum sie nicht oder nur sehr schwer vorankommen.

Mir war es außerdem so wichtig dieses Buch zu schreiben, weil es in Deutschland kein einziges Buch gibt, dass sich mit diesem Thema intensiv beschäftigt und ausräumt.

Dominik Fecht
Buchautor Dominik Fecht

Warum hast du den Inhalt in einer Geschichte verpackt und nicht einfach ein Sachbuch geschrieben?

Das spannende ist, dass ich zuerst begonnen habe es in der Form eines normalen Sachbuchs zu schreiben. Nach 30 Seiten habe ich dann allerdings wieder alles verworfen und von neu begonnen.

Der Grund dafür war, dass es viel leichter ist aus einer Geschichte zu lernen und die Bilder zu behalten, anstatt bei einem Sachbuch. Nicht ohne Grund ist „Rich Dad, Poor Dad“* mit weitem Abstand das erfolgreichste Finanzbuch weltweit.

Inhaltlich gibt es bestimmt etliche Finanzbücher, wo viel mehr Inhalt drin ist. Der große Unterschied ist, dass Du durch die Geschichte einen leichten Zugang zum Thema hast und viel leichter lernst. Und darauf kommt es letzten Endes ja an. Was bleibt beim Leser hängen.

In deiner Geschichte lernt dein Protagonist vor allem von seinem Mentor. Braucht jeder Mensch einen solchen Mentor, um erfolgreich zu werden oder gibt es noch andere Wege? Wie siehst du das bzw. was ist bisher deine eigene Erfahrung?

Ja und nein. Aus meiner Sicht hängt das ganz stark davon ab, was Du unter einem Mentor verstehst und was für Dich Erfolg bedeutet.

Du brauchst keinen Mentor, um bestimmte Ziele in Deinem Leben zu erreichen. Du kannst auch ganz einfach viele Dinge ausprobieren und durch Trial-and-Error herausfinden, was funktioniert und was Dich zum Erfolg führt. Aus meiner Sicht sind Mentoren sehr wertvoll, weil Du aus ihren Erfahrungen und Fehlern lernen kannst.

Mentoren sind also in gewisser Weise die Abkürzung zum Erfolg.

Sie sind keine zwingende Grundvoraussetzung, um erfolgreich zu werden. Sie vereinfachen Dir das Leben nur ungemein. Und dabei musst Du auch gar keinen persönlichen Kontakt zu einem Mentor haben. Es reicht manchmal auch einfach ein Buch oder ein Video einer erfolgreichen Person zu nehmen und das Wissen des Mentors aufzusaugen.

So kann ich zum Beispiel von den erfolgreichsten Autoren der Welt wie Stephen King, Joanne K. Rowling oder Timothy Ferris durch YouTube-Videos lernen, wie Du gute Bücher schreibst und erfolgreich vermarktest. Und das ohne sie jemals getroffen zu haben.

Welches Ziel möchtest du mit deinem Buch erreichen? Was soll dein Leser am Ende unbedingt können/wissen?

Mir ist es wichtig, dass der Leser den Blick nach innen wendet und ein Bewusstsein dafür schafft, wo ihn eventuell bisher noch negative Glaubenssätze ausgebremst haben. Alleine das zu wissen und zu verändern, kann bei vielen bereits der Schlüssel sein finanziell durchzustarten.

Einer meiner Leser hatte zum Beispiel durch das Buch entdeckt, dass er immer noch ein sehr negatives Bild von reichen Menschen hatte und sich dadurch innerlich immer blockiert hat, mehr Geld im Job zu verdienen und sein Vermögen weiter zu steigern.

Von vielen meiner Leser habe ich auch das Feedback erhalten, dass das Buch der perfekte Einstieg ist, wenn Du bisher noch keinen Zugang zum Thema Finanzen gefunden hast. Ich habe oft gehört, dass die Leser durch mein Buch zum ersten Mal für sich verstanden haben, warum sie sich mit Finanzen auseinandersetzen sollen und wollen.

Die glückliche Reise zum Reichtum: Wie die Sicht auf Geld und Reichtum Dein Lebensglück bestimmt
  • Dominik Fecht
  • Herausgeber: Independently published
  • Taschenbuch: 167 Seiten

Ich finde es klasse, dass sich Dominik diesem so wichtigen Thema in seinem Buch angenommen hat!

Ob der Lerneffekt durch die Geschichtsform der Lektüre tatsächlich höher als bei einem Sachbuch ist, kann ich nicht beurteilen. Ich lese sehr gerne Sachbücher und finde sie vom Aufbau und der Struktur her oft gelungener. Vor allem wenn es um Finanzen geht.

Aber das ist wahrscheinlich Typ-Sache und rein subjektiv.

Wer sich mit dem Thema „Mindset“ in Bezug auf Geld noch nicht auseinandergesetzt hat, dem kann ich das Buch von Dominik nur empfehlen.

Wie siehst du das? Was wäre deiner Meinung nach der perfekte Einstieg ins Thema Finanzen? Ich freu mich auf deinen Kommentar!

P.S. Seit kurzem ist das neue Buch von Dominik bei Amazon erhältlich. Du findest es hier!

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