Dein Geld ist nur eine Zahl – und jetzt?

Dieser Artikel wurde zuletzt im Mai 2020 aktualisiert.

Ich weiß, es ist möglicherweise schwer zu glauben.

Aber es ist tatsächlich so:

Dein Geld ist nur eine Zahl auf einem Bildschirm.

Oder auf einem Stück Papier.  Also eigentlich nicht viel Wert.

Doch das war nicht immer so…

Im August des Jahres 1971 trat der damalige US-Präsident Richard Nixon vor die Fernsehkameras und verkündete Ungeheuerliches:

„Ich habe Finanzminister Connally angewiesen, vorübergehend die Konvertibilität des Dollar in Gold oder andere Reservemittel auszusetzen…“

Ungeheuerlich, weil bis dato der Dollar an Gold gekoppelt gewesen war, der sogenannte Goldstandard. Das bedeutete, dass für jeden Dollarschein, der im Umlauf war, ein entsprechender Gegenwert in Gold existierte.

Somit konnte man davon ausgehen, dass das eigene Geld durch einen tatsächlichen Wert (in Form von Gold) abgedeckt war.

Doch damit war nun Schluss…

Aber spulen wir zunächst ganz weit zurück, zu den Anfängen des Geldes.

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Was sind ETF-Sparpläne?

Sie sind ein immer beliebter werdendes Vehikel, um entspannt Vermögen aufzubauen und privat fürs Alter vorzusorgen: ETF-Sparpläne. Die Zahl der in Deutschland ausgeführten ETF-Sparpläne steigt seit einigen Jahren fast monatlich an. Und das, obwohl die meisten Bank- und Finanzberater von ETFs grundsätzlich abraten.

Die Popularität von ETF-Sparplänen liegt zum einen darin begründet, dass ETFs leicht zu verstehen sind und auch aus anderen Gründen für Privat- und Kleinanleger sehr gut geeignet sind. Vor allem, wenn du die Vorteile eines ETF-Sparplans nutzt. Jetzt aber nun zu unserer Ausgangsfrage:

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Was sind ETFs?

Seit einigen Jahren schon sind sie aus der Finanzbranche nicht mehr wegzudenken: ETFs. Trotzdem gibt es gerade in Deutschland nach wie vor viele, die das Wort zu ersten Mal hören und sich die Frage stellen: Was sind ETFs?

Auch auf diesem Blog werden sie immer mal wieder erwähnt, mit anderen Geldanlageklassen verglichen oder sind sogar das Hauptthema eines Artikels. Meine Vermögensaufbaustrategie beruht größtenteils auf der Geldanlage in ETFs. Daher ist es nun mal an der Zeit, die Frage endlich zu beantworten:

Was sind ETFs und wie funktionieren sie?

Die Abkürzung ETF steht für „Exchange-Traded Fund“, zu deutsch also ein börsengehandelter Fonds. In der Regel handelt es sich dabei jedoch immer nur um sogenannte Indexfonds. Aber fangen wir mal der Reihe nach an.

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Vermögen aufbauen für die Rente – Privat für’s Alter vorsorgen

Eins dürfte den meisten Deutschen inzwischen klar geworden sein: die gesetzliche Rente wird bei den wenigsten ausreichen, um den Lebensstandard im Alter halten zu können.

Die Lebenserwartung der Deutschen steigt, die Geburtenrate sinkt oder bleibt zumindest niedrig. Das führt dazu, dass immer weniger Berufstätige immer mehr Rentner finanzieren müssen. Eine Rechnung, die auf Dauer nicht aufgehen kann.

Die Konsequenz ist, dass das sogenannte Rentenniveau – also das Verhältnis zwischen einer Rente nach 45 Jahren mit Durchschnittslohn und dem aktuellen Durchschnittsverdienst – seit Jahren sinkt.

Im Jahr 2000 lag es noch bei über 50%, inzwischen nur noch bei 48%. In zehn Jahren sollen es dann nur noch 43% des Durchschnittseinkommens sein, das einem als lebenslange Rente ausgezahlt wird.

Das Rentenniveau sinkt seit Jahren
Das Rentenniveau sinkt seit Jahren. Quelle: bpb.de

Auch wenn die Politik natürlich fleißig darüber diskutiert und immer wieder neue Lösungsvorschläge präsentiert: die sicherste und meiner Meinung nach beste Variante, um sich vor Altersarmut zu schützen, ist nach wie vor die private Altersvorsorge durch den eigenen Vermögensaufbau.

Als Moneybuilder übernimmst du die volle Verantwortung für deine Finanzen und verlässt dich nicht auf die Hilfe des Staates. Ganz praktisch sieht das dann so aus.

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Was ist ein Robo-Advisor und brauch ich sowas?

Geldanlage in Zeiten von Niedrigzinsen ist schwer.

Wahrscheinlich hast du’s auch schon bemerkt. Der gute, alte Bausparvertrag bringt’s nicht mehr wirklich und auch sonst ist es eher frustrierend sich die Sparzinsen verschiedener, klassischer Bankprodukte anzuschauen:

Egal ob Tagesgeld, Festgeld oder Sparkonto. Etwas besseres als 1% pro Jahr ist da kaum zu finden, meistens sind es nicht mal 0,5%.

Beim Blick auf die Inflationsrate wird schnell klar:

Das reicht nicht.

Manchen Leuten macht es Spaß nach Alternativen zu suchen. Und sie werden fündig. Diese Alternativen heißen dann z.B. Peer-2-Peer Kredite, ETF-Sparplan, Immobilien-Crowdinvesting oder sogar Start-Up-Crowdinvesting.

Viele andere haben damit allerdings genau zwei Probleme:

  • Keine Zeit und
  • Keine Lust

sich mit verschiedenen Geldanlagemöglichkeiten auseinander zu setzen.

Um diesen Menschen zu helfen, aus ihrem Geld trotzdem etwas zu machen und erfolgreich Moneybuilding zu betreiben, sind vor einigen Jahren sogenannte Robo-Advisor entstanden.

Vielleicht hast du den Begriff an der ein oder anderen Stelle schon gelesen und dich gefragt:

Was ist eigentlich ein Robo-Advisor?

Im folgenden will ich dir kurz erklären, was ein Robo-Advisor ist und ob du so was überhaupt brauchst.

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Sind P2P-Kredite moralisch verwerflich?

Sind P2P-Kredite moralisch verwerflich?

Wenn du regelmäßiger Leser meiner Zeilen auf diesem Blog bist, weißt du, dass ich bereits seit Jahren mein Geld auch in P2P-Kredite investiere. Interessanterweise waren sie sogar meine erste Anlageklasse – noch vor ETFs.

Im letzten Jahr habe ich dann damit angefangen, mein passives Einkommen aus P2P-Krediten jeden Monat rechts in der Seitenleiste zu veröffentlichen. Und das ist eigentlich mehr oder weniger stetig gewachsen.

Man könnte sagen, dass ich auch mit Hilfe von P2P-Krediten schon seit geraumer Zeit erfolgreich Vermögen aufbaue.

In den letzten Monaten erreichen mich jedoch immer mal wieder Nachrichten besorgter Leser, die sich fragen, ob es denn überhaupt moralisch und ethisch korrekt ist, in diese Art von Darlehen zu investieren.

Mit anderen Worten: Sind P2P-Kredite moralisch verwerflich?

Aufgrund dieser immer wieder in unterschiedlicher Form gestellten Frage hab auch ich angefangen, mir darüber ernste Gedanken zu machen. In diesem Artikel möchte ich nun eine – meine persönliche – Antwort darauf geben.

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Warum deine Angst vor Aktien unbegründet ist

Warum deine Angst vor Aktien unbegründet ist.

Es ist schon irgendwie ernüchternd:

Deutschland ist die stärkste Volkswirtschaft Europas, doch beim durchschnittlichen Privatvermögen liegen wir nur im Mittelfeld. Spanier sparen so gut wie gar nichts von ihrem Erwerbseinkommen, erreichen aber eine jährliche Rendite von mehr als 5% auf ihre Geldanlage.

Unsere Sparquote liegt seit Jahren bei ca. 10% des Nettoeinkommens und damit doppelt so hoch wie die der US-Amerikaner. Trotzdem ist das Geldvermögen eines Amerikaners inzwischen dreimal größer als das des Durchschnitts-Deutschen.

Was machen wir bloß falsch?

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Warum ich Gold als Geldanlage für sinnlos halte

Gold als Geldanlage

Es ist eine der Fragen, die mir am häufigsten gestellt wird:

„Carsten, was hältst du eigentlich von Gold als Geldanlage?“

Viele Deutschen meiden nach wie vor die Börse wie der Teufel das Weihwasser (was unnötig ist), aber Gold finden sie interessant. Mich persönlich hat dagegen Gold noch nie gereizt und ich werde mir auch in Zukunft keins kaufen.

Warum das so ist, erfährst du in diesem Artikel.

Gold als Geldanlage für die Krise?

Wenn man Goldkäufer nach ihren Beweggründen fragt, geben sie in der Regel an, dass das Edelmetall vor allem als Krisenabsicherung dienen soll. Angenommen das Finanzsystem bricht zusammen, besitzen sie dann wenigsten noch etwas, das einen echten Gegenwert bietet und wertstabil ist.

Die Frage ist nur: Stimmt diese Annahme überhaupt?

Und ist es wirklich sinnvoll, sich Gold als Geldanlage oder zumindest für den Ernstfall anzuschaffen?

Im Folgenden schauen wir uns mal 4 häufige Annahmen über Gold als sichere Geldanlage etwas näher an.

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Diese 3 Risiko-Ebenen musst du bei P2P-Krediten beachten

Ich liebe Investitionen in P2P-Kredite.

Seit ich das erste Mal von dieser Form der Geldanlage gehört hatte (September 2017) war mir sehr schnell klar, dass dieses Thema ungemeines Potenzial besitzt und von mir näher analysiert werden musste. Der Trend der Digitalisierung und der Disruption ganzer Branchen führten in den letzten Jahren zu einem Aufkommen vieler Unternehmen mit neuen Geschäftsmodellen, die Innovationen und Transparenz vereinten.

Auch die Finanzbranche ist von diesem Wandel – zum Glück – nicht verschont geblieben. Egal ob beim Bezahlen, Geld anlegen, Finanzieren oder der Beratung – FinTech (financial technology) war das neue Modewort. Die Prozesse der Finanzdienstleistungen sind durch die Digitalisierung vereinfacht und automatisiert worden, sodass am Ende besonders die Endverbraucher durch die Kosteneinsparungen und den Effizienzgewinn profitieren konnten. Keine versteckten Gebühren mehr und Absprachen in dunklen Hinterzimmern, sondern Transparenz war das neue Mantra.

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