Finanzbildung in der Schule – Ein Lehrer berichtet

Wie steht es um die Finanzbildung in der Schule?

Es war ein Tweet, der in ganz Deutschland für Schlagzeilen sorgte.

Im Jahr 2015 nahm die damals 17-jährige Naina aus Köln ihr Handy in die Hand und ließ ihrem Frust freien Lauf:

„Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ’ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen.“

Über Nacht verbreitete sich die Nachricht der Teenagerin im ganzen Netz und jeder stellte sich unwillkürlich die Frage: Brauchen wir tatsächlich mehr Finanzbildung in der Schule?

Als Dominik von „Finanziell frei mit 30“ vor kurzem zu einer Blogparade zu genau diesem Thema aufrief, konnte ich als Finanzblogger und Lehrer natürlich nicht Nein sagen.

Wie Nainas Tweet und die anschließende Diskussion zeigen, stellt sich nicht nur Dominik die Frage, wie unsere Gesellschaft wohl aussehen würde, wenn bereits in der Schule grundlegendes Finanzwissen vermittelt werden würde.

Um mich der Antwort auf diese Frage zu nähern, fange ich am Besten da an, wo die Weichen für ein finanziell fittes Leben hätten gestellt werden können: in meiner eigenen Schulzeit.

Wie war meine eigene Finanzbildung in der Schule?

Ich habe die letzten Jahre meiner Schulbildung um die Jahrtausendwende in Österreich genossen.

Um Geld ging es dabei nur am Rande. Wir hatten zwar in den letzten beiden Jahren vor der Matura (Abitur auf österreichisch ;-)) Wirtschaftskunde im Unterricht. Dabei ging es aber vor allem um volkswirtschaftliche Zusammenhänge.

Ein wenig wurde das Thema Börse dabei angeschnitten, aber nicht im Sinne einer möglichen Geldanlage, die zur privaten Altersvorsorge beitragen kann.

Uns wurde erklärt, was die Börse ist und welche Rolle sie in der Volkswirtschaft spielt.

Mehr aber auch nicht.

Weitere Finanzthemen, wie

  • das erste eigene Girokonto,
  • Geld richtig zu sparen, oder
  • die Rentenlücke und was man dagegen tun kann

wurden nicht mal im Ansatz besprochen.

Mit jeglichen Finanzfragen völlig überfordert ging ich also von der Schule ab und musste mir über die kommenden Jahre mein Wissen zu diesen Themen, oft mit Hilfe von Büchern, selber aneignen. Wobei ich auch damit viel zu spät angefangen habe.

Was wäre anders gelaufen, wenn ich eine grundlegende Finanzbildung in der Schule genossen hätte?

Ich hätte definitiv früher angefangen, systematisch zu sparen und mein Geld regelmäßig in ETFs zu stecken. Wer weiß? Vielleicht hätte ich dann schon jetzt ein 6-stelliges Depot, von dem Tim Schäfer immer spricht 😉

 

Selbst wenn nicht, meine finanzielle Situation wäre mit Sicherheit eine ganz andere.

Aber wie sieht die Sache heute aus, wo ich die Seiten gewechselt habe? Mach ich es besser als meine damaligen Lehrer?

Was bringe ich meinen Schülern zum Thema Finanzen bei?

Als Lehrer für Politik und Wirtschaft an einem Gymnasium in Hessen habe ich immer wieder die Möglichkeit, das Thema Geld und Finanzen im Unterricht zu besprechen.

Natürlich gehen wir dabei vor allem grundlegende wirtschaftliche Themen wie z.B. Angebot und Nachfrage, Preisbildung, Wettbewerb und soziale Marktwirtschaft durch.

Aber es bietet sich auch die Gelegenheit, mit den Schülern über das erste eigene Girokonto, das Finden eines günstigen Handyvertrags und die verschiedenen Möglichkeiten der Geldanlage zu sprechen.

Ein aktuelles Pilotprojekt, das Lehrer genau dabei unterstützen soll, ist z.B. finanztip.schule.

Ich glaube, dass meine Schüler davon in Zukunft profitieren werden, auch wenn ich immer wieder merke, dass sie teilweise bereits in jungen Jahren nur selten bereit sind, bestimmte Glaubenssätze neu zu überdenken und loszulassen.

Da merkt man, wie stark diese zumeist negativen und bremsenden Glaubenssätze in der Gesellschaft verankert sind.

Zusätzlich zu meinen „finanziellen“ Unterrichtseinheiten im Rahmen des PoWi-Unterrichts, setze ich mich mit Hilfe eines alljährlichen Projekts für mehr Finanzbildung in der Schule ein.

Dabei rede ich mit den Oberstufe-Schülern, die sich in der Projekt-Woche am Ende des Schuljahres für „Finanziell Fit“ entscheiden, über

Wir fahren nach Frankfurt ins Geldmuseum und spielen mehrere Runden Cashflow.*

Am Ende der Woche haben sie dann zumindest einen guten Überblick und wissen, wie man erfolgreich Vermögen aufbauen kann. Es liegt dann in ihrer Hand das Gelernte umzusetzen.

 

So versuche ich meinen Schülern mehr Finanzbildung zu geben, als ich damals genießen durfte.

Wie kann die Situation verbessert werden?

Natürlich bin ich nur ein Lehrer und ich unterrichte nur an einer Schule. Wie es anderswo aussieht, kann ich nicht sagen.

Aber ich vermute, dass an vielen Schulen noch Nachhholbedarf besteht. Um die Situation insgesamt zu verbessern, hätte ich folgende Vorschläge:

1) Wir brauchen mehr Lehrer, die selber finanziell fit sind.

Ich hab an meiner Schule zumindest einen Kollegen, der sich ebenfalls für Finanzbildung interessiert und sein Wissen im Rahmen des Unterrichts weitergibt.

Aber das ist natürlich immer noch zu wenig.

Es gibt viele Schüler, die weder meinen Kollegen noch mich jemals als Lehrer haben werden. Wir brauchen daher unbedingt mehr Lehrer, die ihre eigenen Finanzen im Griff haben und die Wichtigkeit dieses Themas erkennen.

2) Wir brauchen mehr Projekte wie finanztip.schule.

An dieser Stelle kann ich es ruhig mal sagen: Finanztip ist ein absoluter Segen für die Finanzbildung in unserem Land. Auch ich habe ihr Angebot schon öfter in Anspruch genommen, z.B. um einen günstigen Handyvertrag zu finden oder um abzuwägen, ob sich ein Krankenkassenwechsel für mich lohnen würde.

Seit diesem Schuljahr möchte Finanztip offensichtlich auch für mehr Finanzbildung in der Schule sorgen. Daher haben sie das Projekt finanztip.schule ins Leben gerufen, das zur Zeit in 170 Klassen in ganz Deutschland getestet wird.

Auch ich habe in meiner 9. Klasse mit Hilfe der bereitgestellten Materialien ein paar Unterrichtsstunden durchgeführt. Unter anderem zu den Themen Girokonto, Versicherungen und Geldanlage.

Aber 170 Klassen in ganz Deutschland ist nicht gerade eine überwältigende Zahl. Da ist noch viel Luft nach oben. Wir brauchen öfter solche Projekte und mehr Schulen/Klassen, die dann daran teilnehmen.

3) Wir brauchen mehr Lehrer-Fortbildungen.

Bei vielen Lehrer fehlt es nicht unbedingt am Willen. Es ist einfach zu wenig Wissen da.

Erst neulich bat mich eine Kollegin um ein Finanz-Coaching, da sie mit ihrer finanziellen Situation höchst unzufrieden und letztlich auch überfordert ist.

Sie ist kein Einzelfall.

Denn im Lehramtsstudium bekommt man eben auch keine Finanzbildung. Zumindest hier in Hessen versucht man seit kurzem, dieses Defizit wieder auszugleichen.

Im Mai werde ich an einer Fortbildung in Frankfurt teilnehmen, die im staatlichen Schulamt durchgeführt wird. Titel: „Finanz- und Verbraucherbildung in der Sekundarstufe I“.

Diese Initiative des hessischen Kultusministeriums finde ich gut und ich bin gespannt, was mich dort erwarten wird.

In Zukunft brauchen wir mehr solcher Fortbildungen für Lehrer.

Fazit

Die Finanzbildung in der Schule wird oft schlechter dargestellt als sie wirklich ist. Zumindest wenn ich mir meine eigene Schule anschaue.

Aber vielleicht sind wir da auch eine Ausnahme.

Im Vergleich zu dem, was ich damals als Schüler über Geld gelernt habe, sind meine eigenen Schüler wirklich priviligiert. Und durch Projekte, wie das von Finanztip und Fortbildungen zum Thema dürfte sich die Situation in Zukunft weiter verbessern.

Welche Auswirkungen diese (hoffentlich positive) Entwicklung auf die Gesellschaft haben wird oder wie sie aussehen würde, wenn wirklich jeder Schüler der letzten 50 Jahre diese Finanzbildung genossen hätte, kann ich nur schwer beurteilen.

Aber ich würde mir wünschen, dass in Zukunft zumindest weniger Menschen von Altersarmut betroffen sind. Das wäre schon ein Erfolg.

Ich, für meinen Teil, werde auf jeden Fall dran bleiben und meinen Schülern auch weiterhin dabei helfen, möglichst früh finanziell fit zu sein.

Wie siehst du das Thema und was waren/sind deine eigenen Erfahrungen mit Finanzbildung in der Schule? Ich freu mich auf deinen Kommentar!

10 Gedanken zu „Finanzbildung in der Schule – Ein Lehrer berichtet“

  1. Hallo Carsten,

    ich will nicht viele Worte verlieren und dir Danken für deine Arbeit. Ich hoffe das es in der Zukunft mehr Lehrer wie dich an den Schulen geben wird!

    Ich glaube aber das ein einzelnes Fach oder eine Projektwoche
    in der 9 bzw. 10. Klasse nicht ausreicht um die Einstellung zu Geld zu ändern. Das spiegelt sich ja auch in deinem Beitrag wieder, zumal die Kinder/Jugendlichen in dem altern bestimmt anderes im Kopf haben als sich Gedanken um die Zukunft zu machen. Die kommenden Generationen brauchen andere Vorbilder als diejenigen die aktuell unsere Konsum- und Wegwerf-Gesellschaft prägen.

    Gruß,
    Gerrit

    1. Hi Gerrit,
      Danke für deinen Kommentar und das Lob! Ich geb mir Mühe 🙂

      Und ich stimme dir zu: Das, was ich derzeit mache, ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich hoffe, dass es in Zukunft noch mehr Lehrer geben wird, die sich in der Finanzbildung engagieren. Und bessere Vorbilder wären definitiv hilfreich, ja.

      Viele Grüße,
      Carsten

  2. Huhu Carsten,
    vielen Dank für deine Einblicke. Ich kenne es selbst aus meiner Schule, dass überhaupt nicht über das Thema gesprochen wurde, oder, wenn, dann nur in einem total theoretischen Rahmen. Übers Sparen habe ich in all den 13 Jahren niemals gesprochen und ich weiß noch, in der 10. hatten wir das Thema Rente, aber keiner hat den Generationenvertrag in Frage gestellt. Da hatte ich schon damals irgendwie das Gefühl, dass das ganze Konzept irgendwie „komisch“ ist. Aber nach dem Unterricht ist das dann schnell aus dem Sinn. Mehr Realitätsnähe fände ich gut, aber das trifft auf alle Fächer zu, auch Physik, Chemie usw.

    Ich denke aber, dass ein Umdenken stattfindet und die kommenden Generationen besser gerüstet sein werden. Finanztip kannte ich noch gar nicht. Von der Finanzküche habe ich jetzt die Geldlehrer kennen gelernt. Ich freue mich darauf, bei der Finanzbildung für Kinder einen Beitrag leisten zu können und bemühe mich, die Qualität meiner Bücher kommend zu erhöhen, um einen Mehrwert zu bilden. Ich freue mich sehr darüber deine Meinung zu hören!! 🙂

    LG
    Anna

    1. Hi Anna,
      Danke für deinen Kommentar!
      Ja, ich hab auch den Eindruck, dass so langsam ein Umdenken stattfindet und mehr für die Finanzbildung getan wird.
      Freut mich, dass dir die Finanzbildung der Kinder so sehr am Herzen liegt, dass du darüber Bücher schreiben willst. Hast du schon mal überlegt, auch für ältere Kinder, so im Teenager-Alter zu schreiben? Das wäre auch mal interessant, denke ich.

      Bin auf jeden Fall gespannt auf deine nächsten Buch-Projekte 😉 Mach weiter so!

      Liebe Grüße,
      Carsten

  3. Hallo Carsten,
    ein sehr gutes Projekt, das du für deine Schüler anbietest.

    In meiner Schulzeit wurde das Thema Aktien zwar behandelt, aber für mich war das damals so abstrakt, dass ich nicht verstand für was das gut sein soll. Ich hatte ja auch gar kein eigenes Geld, mit dem ich sowas abbilden konnte. Nichtsdestotrotz habe ich die Grundlage damals in „Wirtschaft/Recht“ lernen dürfen.
    Leider habe ich das Gelernte aber wieder vergessen, bis ich dann soweit war, und eigenes Geld verdient habe.
    Erst als ich dann soviel verdiente, dass ich das Geld gar nicht mehr ausgeben konnte (bin recht frugal veranlagt, so dass der Verdienst gar nicht so hoch sein muss, dass Geld übrig bleibt), kam bei mir die Frage auf: „Was mit dem übrigen Geld anfangen?“. Weniger arbeiten kam mir nicht in den Sinn…

    So kam es, dass ich nach Lektüre von diversen Büchern in Aktien anlege – bis heute.

    Mittlerweile bin ich auf meiner Arbeit auch für die Ausbildung zuständig. Den jungen Leuten wollte ich neben dem Fachwissen, die finanzielle Bildung näher bringen.
    Meine Erfahrung ist aber leider, dass es die jungen Menschen leider nicht oder nur sehr, sehr wenig interessiert, was sie mit ihrem Geld anderes anfangen könnten, außer es auszugeben. Vielleicht ist das Thema – so wie bei mir damals in der Schule – auch zu abstrakt, da die Azubis eher wenig verdienen und zu wenig übrig bleibt, dass es investiert werden könnte.
    Ich habe es wieder und wieder probiert – vielleicht sind meine pädagogischen Fähigkeiten auch nicht ausreichend 😉 – aber mittlerweile schneide ich das Thema nicht mehr an, da es mich zu sehr frustriert, immer wieder gegen die Glaubenssätze, die schon in ihren Köpfen „einbetoniert“ sind, anzukämpfen.

    Aber vielleicht wird es ja über die Zeit besser, wenn es Lehrer wie dich gibt, die das Thema schon in der Schule anbieten.
    Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg 🙂

    Tugumak

    1. Hi Tugumak,
      Danke für deinen Kommentar und das positive Feedback!
      Ja, die Glaubenssätze sind wirklich oft das größte Problem, das merke ich in der Schule auch. Ich bin auch immer noch dabei, herauszufinden, wie man andere Menschen (nicht nur Schüler) am Besten dazu bekommt, sich über ihr Geld Gedanken zu machen.
      Die drohende Altersarmut ist eben für viele noch so weit weg, dass sie sich das gar nicht vorstellen können. Das ist also keine Motivation.
      Reich werden? Wollen viele gar nicht.
      Vielleicht wäre „Freiheit“ ein Grund, der Leute motiviert Vermögen aufzubauen?

      Wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deinen Investitionen 🙂

      Schöne Grüße,
      Carsten

      1. Hallo Carsten,

        heraus zu finden, wie die Menschen dazu gebracht werden können, ist der gordische Knoten, den es zu zerschlagen gilt.
        Ich denke, da gibt es keine allgemeine Lösung, sondern man müsste jeden individuell befragen, was er zu diesem oder jenem Thema meint, glaubt und/oder weiß. Und derjenige, den ich motivieren möchte, sollte sich zu manchen Themen (nicht unbedingt finanzieller, sondern z.B. auch psychologischer Natur (Angst/Gier usw.)) schon Gedanken gemacht haben.

        Altersarmut:
        Altersarmut ist ja in der Zwischenzeit über die Medien schon ziemlich viel thematisiert worden. Das ist bei den Interessierten auf jeden Fall schon angekommen. Aber das ist es nach meinen Erfahrungen nicht, was die Leute motiviert. Vielleicht herrscht der Glaube vor, dass es schon werden wird.
        Ich kenne jetzt deine Schüler nicht, aber mir ist bei meinen Azubis aufgefallen, dass viele Einzelkinder sind, deren Eltern- oder Großeltern schon etwas geschaffen haben. Das ist dann so eine „Generation Erben“, bei denen Altersarmut nicht so die Rolle spielt.

        Reich werden:
        Das ist ein ganz schwieriges Feld.
        Dem einen ist dieses Thema angeboren und er würde seine Großmutter verkaufen, um an Geld zu kommen.
        Der andere setzt Reichtum mit einer der sieben Todsünden gleich.
        Und dann gibt es noch ganz viele Nuancen zwischen den beiden Extremen.

        Ganz neu zum Thema Reichtum und (Sozial)Neid hat Dr.Dr. Zitelmann eine Studie bzw. ein Buch dazu veröffentlicht. Sehr interessant auch der Unterschied zwischen verschiedenen Ländern, verschiedenen Altersgruppen und der politischen Präferenz (https://www.misesde.org/?p=21529).
        Lesenswert finde ich dann auch die Artikel von verschiedenen Zeitungen (http://die-gesellschaft-und-ihre-reichen.de/presse/) zum Thema.

        Vielleicht ist es für einen großen Teil der Bevölkerung nicht erstrebenswert, aus der „Durchschnitts“-Schicht auszubrechen, weil er sich nicht den Neid der Leute zuziehen möchte und schlimmstenfalls aus der Gruppe ausgeschlossen zu werden.

        Freiheit:
        Auch ein riesiges Gebiet, weil jeder eine eigene Definition von Freiheit hat.
        Der eine fühlt sich in der sozialistischen Gesellschaft frei, da hier für die Grundbedürfnisse jedes Bürgers staatlicherseits gesorgt wird. Mehr braucht es dann nicht.
        Für den anderen wäre das ein Graus, da er mehr Wert auf die individuelle Freiheit legt, weil er mehr Verantwortung für sein eigenes Leben tragen will.
        Und natürlich wieder die ganzen Nuancen dazwischen.
        Wenn man Freiheit als Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Alternativen definiert, dann ist auf jeden Fall der freier, der mehr Geld zur Verfügung hat.

        Aber wie eingangs beschrieben, hängt da sehr viel von der Persönlichkeit, den Einstellungen, den Emotionen der Menschen ab.

        Wenigstens die Grundlagen dafür zu schaffen, dass es noch andere Wege gibt, die die jungen Leute beschreiten können, dafür ist dein Projekt auf jeden Fall ein sehr guter Ausgangspunkt.

        Ich muss gerade schmunzeln, weil ich mir die Diskussionen in einer heterogenen Gruppe von Schülern vorstelle – die einen stramm sozialistisch unterwegs und die anderen kapitalistisch geprägt…Marx/Lasalle gegen Hayek/Mieses…

        Wie alt sind denn deine Schüler, wenn ich fragen darf?

        1. Ja, das ist auf jeden Fall sehr individuell! Jeder hat wieder eine andere Motivation, die ihn oder sie antreibt. Danke für deine ausführlichen Gedanken dazu!
          Der Politik und Wirtschafts-Unterricht wird bei uns ab der 8. Klasse angeboten, dieses Jahr hab ich in einer 9. Klasse mit ihnen über Finanzen gesprochen. Die Schüler sind dann so 14-16 Jahre alt.
          Das Projekt, das ich ein mal im Jahr anbiete richtet sich an Oberstufenschüler, die sind dann alle schon 17 und älter.

          Gruß,
          Carsten

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