Finanzbasics – diese 5 Dinge musst du unbedingt umsetzen

Finanzbasics - diese 5 Dinge musst du unbedingt umsetzen

An einem Mangel an Informationen leider wir im 21. Jahrhundert definitiv nicht.

Das meiste Wissen ist nur einen Mausklick entfernt. So auch im Bereich der Finanzen und des Vermögensaufbaus. Das ist zwar oft sehr praktisch, doch es führt zu einem Phänomen, dass sich Informationsüberflutung nennt.

Wir werden täglich mit so vielen Informationen bombardiert, dass wir sie gar nicht mehr aufnehmen können. Und selbst wenn,

woher wissen wir, was wirklich für uns wichtig und relevant ist?

Gerade für jemanden, der anfängt sich für das Thema Finanzen zu interessieren und mehr erfahren möchte, kann es manchmal total überwältigend sein, was man alles findet.

Deswegen hier mal ein kurzer Crashkurs der Finanzbasics. Das hier solltest du als Anfänger unbedingt wissen und umsetzen:

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Zeit ist Geld – die erstaunliche Kraft des Zinseszins

Jeder kennt den Spruch: Zeit ist Geld.

Meistens benutzen ihn überaus gestresste und getriebene Wesen, die keine Zeit mehr für Familie, Freunde und andere wesentliche Dinge im Leben haben, weil sie zu beschäftigt sind damit, Geld zu verdienen.

Jede Minute zählt. Essen wird herunter geschlungen, Schlaf wird als lästige Unterbrechung der Arbeit empfunden und das Leben wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Zu einer Art ewigem Sprint.

Ich nehme an, daran hast du kein Interesse, oder? Gut, denn sonst wärst du hier falsch.

Wenn ich „Zeit ist Geld“ sage, meine ich damit nämlich ganz was anderes.

Der wichtigste Faktor beim Moneybuilding ist Zeit.

Das leuchtet eigentlich sofort ein, denn wer systematisch spart, hat nach einem Jahr natürlich mehr Geld als nach einem Monat und nach 10 Jahren wesentlich mehr als nach 5 Jahren.

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In 8 Schritten zur eigenen Vermögensaufbau-Strategie

Vermögensaufbau ist eigentlich nicht schwer.

Du brauchst die richtige Einstellung zu Geld (auch Mindset genannt), ein System, mit dem du deinen Vermögensaufbau automatisieren kannst und viel Geduld.

Denn in der Regel geschieht das nicht über Nacht.

Trotzdem kann es schwierig sein, die richtige Vermögensaufbau-Strategie zu finden. Immer wieder kommen dir die gleichen Fragen:

  • Wie viel soll ich denn jetzt monatlich sparen?
  • Wie viel soll ich davon für Notfälle zurücklegen?
  • Brauche ich dafür ein Tagesgeldkonto oder muss es ein Festgeldkonto sein?
  • Wie viel Risiko soll ich bei der Geldanlage eingehen? Soll ich es mit ETFs probieren oder doch lieber für ein Eigenheim sparen?
  • Und welche Rolle sollten P2P-Kredite spielen?

Das sind nur ein paar der Fragen, die ich mir vor nicht allzu langer Zeit auch gestellt habe.

Über die letzten Jahre hab ich sie nach und nach für mich beantworten können. Sodass ich jetzt meine eigene Vermögensaufbau-Strategie habe. Eine, mit der ich gut leben kann. Die zu mir passt. Und mich wenig zeitlichen Aufwand kostet.

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Vermögensaufbau in 3 einfachen Schritten

Eigentlich ist es gar nicht besonders kompliziert. Die meisten wissen irgendwie auch intuitiv, wie es funktioniert.

Und doch scheint es für viele ein Kampf gegen Windmühlen zu sein.

Die Rede ist vom Vermögensaufbau.

Wie kann das sein? Ist es vielleicht doch manchmal der Blick auf die ganzen Bäume, die verhindern, dass man den Wald noch sieht?

Überall bekommt man gut gemeinte Ratschläge mit auf den Weg:

  • du brauchst einen gut bezahlten Job!
  • du musst möglichst viel von deinem Gehalt sparen!
  • du musst dir ein Eigenheim zulegen!
  • du solltest Apple-Aktien kaufen!
  • du musst dein Auto loswerden, das ist ein Geldgrab!

Auch wenn all diese Tipps mit Sicherheit gut gemeint sind, hilfreich sind sie oft nicht.

Was soll ich denn nun wirklich machen? Wo soll ich mit meinem Vermögensaufbau anfangen? Und vor allem: was ist wirklich notwendig?

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„Immobilien zu kaufen ist kein Hexenwerk“ – Interview mit einem Finanzberater

Eigentlich wollte ich mir nie eine Immobilie kaufen. Zu unflexibel, zu einengend, mit zu viel Arbeit verbunden. Und natürlich: zu teuer.

Dass meine Frau und ich jetzt trotzdem seit Anfang des Jahres stolze Besitzer einer Eigentumswohnung sind, die wir vermieten, liegt vor allem an ihm:

Henning Grothkop.

Ich habe Henning vor ca. 1,5 Jahren über seinen Blog kennengelernt. Er war auf der Suche nach Mitspielern für eine Cashflow-Runde im Raum Darmstadt. Ich hatte vor kurzem „Rich Dad, Poor Dad“* gelesen und wollte das „dazugehörige“ Brettspiel einmal selber spielen.

Ich schrieb ihn an und wir vereinbarten kurze Zeit später einen ersten Spieltermin. Seitdem sind wir regelmäßig in Kontakt. Und er hat mich ein wenig in die Welt der Immobilien eingeführt (natürlich auch dank Cashflow*).

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Filme über Geld: meine Top 5 Finanzfilme

Eigentlich bin ich ja eher der „Buch-Lesen-Typ“ und weniger der „Film-Schauen-Typ“.

Aber ab und zu setz ich mich abends ganz gerne auch noch vor den Bildschirm und schalte bei einem unterhaltsamen Streifen ein bisschen ab.

Dabei kann es sogar vorkommen, dass es im weitesten Sinne um Geld geht (wer hätte das gedacht? ;-)).

Daraus hat sich mit der Zeit meine persönliche Top-5 Liste der besten Filme über Geld entwickelt. Den momentanen Stand dieser Liste findest du jetzt hier.

Du wirst erkennen, dass ich den ein oder anderen Klassiker (bewusst) weggelassen habe, dafür aber andere, weniger bekannte Filme dabei sind.

Alle unten stehenden Links sind Affiliate-Links* und führen zu der jeweiligen Amazon-Video Seite des Films (kein DVD Kauf).

Aber genug der Vorrede, hier meine besten Filme über Geld.

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Wenn der Vermögensaufbau in den Hintergrund rückt

Moneybuilding ist nicht alles.

Zugegeben, das klingt aus meinem Mund – oder besser gesagt, aus meiner Feder –  irgendwie komisch. Schließlich schreibe ich auf diesem Blog eigentlich über nichts anderes.

Moneybuilding ist voll mein Ding.

Und doch gibt es immer wieder Momente im Leben, in denen ich mir bewusst mache, dass es wichtigeres gibt. Oder es wird mir von jemand anderem bewusst gemacht.

Vor kurzem ist es wieder passiert.

Ich bekam eine E-Mail von einer Hilfsorganisation, die ich regelmäßig unterstütze. Es ging um die Flutkatastrophe in Ostafrika, ausgelöst durch den Zyklon „Idai“.

Ein Spendenaufruf. Schon mit 60€ können sie eine obdachlose Familie mit einem Katastrophen-Hilfspaket ausstatten. Und ich dachte mir: „60€. Das ist mein monatliches passives Einkommen dank Investitionen in P2P-Kredite.“

Krass, oder?

Es geht uns besser als wir denken

Es sind diese Momente, in denen mir erneut bewusst wird, wie gut es uns doch in Deutschland geht.

Und wie schlecht es oft Menschen in anderen Teilen der Erde geht. Erst recht, wenn es zu einer solchen Naturkatastrophe kommt.

Meine Frau und ich haben bereits vor längerer Zeit erkannt, dass wir in der komfortablen Lage sind, diesen Menschen mit unseren Spenden helfen zu können. Und es tut uns nicht mal weh. 60 €.

Was ist das schon?

So manch einer wird es schwer nachvollziehen können, aber wir spenden nun schon seit ein paar Jahren 10% unseres Netto-Einkommens. Einen Teil davon per Dauerauftrag an Organisationen und Projekte, die wir gerne unterstützen wollen. Der Rest wird auf einem Tagesgeldkonto angespart, bis sich eine Gelegenheit ergibt, damit etwas Gutes zu tun.

So wie jetzt, in Ostafrika. Es fühlt sich gut an, nicht darüber nachdenken zu müssen, ob man es sich leisten kann zu spenden. Man hat immer etwas auf dem Spendenkonto liegen.

Ja, ich weiß, was jetzt viele sagen werden: „10% vom Einkommen ist ja völlig übertrieben!“

Es geht ihnen schlechter als wir oft denken

Weißt du was auch völlig übertrieben ist?

Und wenn ich mir dann noch ausrechnen lasse, dass ich zu den Top 1% weltweit gehöre, was mein Einkommen betrifft… bin ich sogar noch motivierter, mit meinem Geld Gutes zu tun.

Ja, auch jetzt schon, wo ich die finanzielle Freiheit noch nicht erreicht habe.

Natürlich bin ich mir dessen bewusst, dass ich damit in Deutschland eher die Ausnahme bin. Und ich will hier auch niemandem ein schlechtes Gewissen machen, der weniger oder vielleicht sogar gar nichts spendet.
Denn ob und wie viel man von seinem Reichtum abgibt, muss jeder ganz persönlich entscheiden.

Meine Geschichte

Ich bin im Prinzip damit aufgewachsen, mit anderen zu teilen.

Meine Eltern haben meine Brüder und mich von klein auf dazu erzogen, großzügig zu sein. Und ich habe 5 Jahre meiner Kindheit in den USA gelebt, wo Großzügigkeit ein Teil der Kultur ist und Menschen in Not zu helfen eine Selbstverständlichkeit.

Und nicht zuletzt führt auch mein christlicher Glaube dazu, dass ich gerne etwas von meinem Reichtum abgebe.

Ich weiß, dass die Gefahr besteht, geizig zu werden. Gerade wenn man sich viel mit dem eigenen Vermögensaufbau beschäftigt und darauf hinarbeitet finanziell frei zu werden. Immer wieder bewusst Geld für andere Menschen auszugeben macht nicht nur nachweislich glücklich, es ist letztendlich auch ein Schutz davor, der nächste Dagobert Duck zu werden 😉

Moneybuilding um jeden Preis?

Natürlich bin ich mir dessen bewusst, dass diese Freizügigkeit beim Spenden meinen Vermögensaufbau negativ beeinflusst.

Wenn ich diese 10% meines Nettoeinkommens anlegen würde, wäre ich wesentlich schneller am Ziel.

Aber was ist eigentlich das Ziel? Finanzielle Freiheit so bald wie möglich und um jeden Preis? Dafür dann möglichst wenig ausgeben, möglichst viel verdienen und alles andere muss sich diesem einen Ziel unterordnen?

Das mag für manche eine legitime Vorgehensweise sein. Ich würde mich dabei nicht wohlfühlen. Wenn mein Vermögensaufbau dadurch langsamer voranschreitet ist das für mich auch okay.

Ich möchte weiterhin mit dem mir zur Verfügung stehenden Geld Gutes tun. Andere dagegen nehmen sich lieber die Zeit, packen selbst mit an und setzen sich für Menschen in Not ein.

Ich bewundere solche Leute.

Mitarbeiter von Hilfsorganisationen zum Beispiel.

Solange ich noch nicht den Mut habe, meine Komfortzone in Deutschland zu verlassen und es ihnen gleich zu tun (zumindest für einen bestimmten Zeitraum), lasse ich weiterhin mein Geld zum Einsatz kommen.

Meine Inspiration

Zu guter Letzt bin ich nicht nur von meinen Eltern, meinem Glauben oder meinen Erfahrungen in den USA zum großzügigen Spenden inspiriert worden.

Sondern auch von einigen der reichsten Menschen der Erde. Bereits im Jahr 2010 beschlossen Bill Gates, seine Frau Melinda und Warren Buffett ein neues Projekt ins Leben zu rufen.

The Giving Pledge.

Dabei verpflichten sich Milliardäre, den Großteil ihres Reichtums für philanthropische Zwecke zu spenden. Wie viel Prozent ihres Vermögens man abgibt, ist jedem einzelnen überlassen.

Das erklärte Ziel der Gründer: die Welt zu einem besseren Ort machen. Ich finde das beeindruckend. Sie müssten das nicht tun. Es wäre ja schon vielen Menschen geholfen, wenn sie auch nur 10% spenden würden. Aber sie wollen mehr. Sie wollen so viel wie möglich helfen und zum Guten verändern.

Auch wenn ich keine Milliarden auf dem Konto habe, inspiriert mich das. Ich möchte auch einen kleinen Beitrag zu diesem großen Ziel leisten.

Fazit

Moneybuilding ist wichtig, aber nicht alles.

Naturkatastrophen und andere schreckliche Ereignisse erinnern mich immer wieder daran, dass es anderen Menschen viel schlechter geht als mir. Selbst wenn gerade kein Zyklon ihre ganze Lebensgrundlage zerstört hat.

Im Vergleich zur Mehrheit unserer Mitbürger weltweit geht es uns in Deutschland wirklich sehr gut. Ich fühle mich nicht zuletzt dadurch gedrängt, etwas von meinem Reichtum abzugeben, um diesen Menschen zu helfen.

Meine Frau und ich haben daher entschieden 10% unseres Nettoeinkommens für gute Zwecke zu spenden. Denn wir wollen nicht um jeden Preis reich werden. Es gibt letztendlich wichtigeres. Vor allem, weil uns diese Entscheidung nicht daran hindert, trotzdem Vermögen aufzubauen.

Das Moneybuilding geht also weiter. Aber es ist eben nicht alles.

Wie siehst du das? Spendest du selbst für gute Zwecke? Oder hast du eine komplett andere Sicht auf die Dinge? Ich freu mich auf deinen Kommentar!

„Der perfekte Einstieg zum Thema Finanzen“ – Interview mit Dominik Fecht

Der perfekte Einstieg ist nicht immer leicht zu finden

Du hast dich also entschieden, dich endlich um deine Finanzen zu kümmern.

Ich gratuliere!

Doch irgendwie weißt du nicht, wie oder wo oder womit du anfangen solltest. Welches Thema ist das wichtigste? Worauf baut alles andere auf?

Dominik Fecht, Finanzblogger und inzwischen auch Finanzbuchautor, ist der Meinung, dass es noch etwas viel Grundlegenderes gibt.

Und hat sich kurzerhand entschieden, ein Buch* darüber zu schreiben. Ich habe Dominik vor kurzem ein paar Fragen dazu stellen dürfen.

Für welches Thema er sich dabei entschieden hat und was ihm dabei noch wichtig ist, erfährst du direkt im Interview.

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Inflation – die unsichtbare Geldfressmaschine

Vor kurzem ist es mir doch tatsächlich passiert.

Ich habe 4 Euro ausgegeben für etwas, das ich gar nicht kaufen wollte. Meine Frau und ich hatten es uns auf dem Sofa gemütlich gemacht, auf dem Programm stand ein romantischer Filmabend.

Bei der Suche nach einem geeigneten Film wurden wir schnell bei Amazon Videos fündig. Also, schnell auf „Film für 3,99 € leihen“ geklickt und losgelegt.

Doch plötzlich schauten wir uns überrascht an:

Wieso redet Drew Barrymore deutsch?

Man muss dazu sagen, dass wir amerikanische (oder andere englisch-sprachige) Filme grundsätzlich nur auf Englisch schauen.

Wir suchten also verzweifelt nach einer Möglichkeit, die Audio-Sprache des Films umzustellen. Vergeblich, denn der Film war bei Amazon nur auf deutsch zu kaufen. Das hätten wir natürlich sehen müssen.

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Was kosten dich deine Konsumgewohnheiten wirklich?

Die meisten Leute scheitern beim Moneybuilding nicht aufgrund der anhaltenden Nullzinsphase.

Es liegt auch nicht am fehlenden Wissen über P2P-Kredite oder dem Investieren an der Börse.

Im Prinzip hat es nämlich gar nichts mit Geldanlage zu tun. Es ist schlicht und ergreifend die Tatsache, dass Menschen zu viel Geld ausgeben.

Sie missachten die finanzielle Grundregel #1:

Gib weniger Geld aus als du einnimmst.

Es klingt so logisch. So einfach. Und doch scheitern jeden Monat Millionen von Menschen an dieser einfachen Aufgabe.

Sie geben Geld aus, das sie nicht haben. Dafür nehmen sie Schulden in Kauf. Finanzierung, nennt man das heute. Oder Ratenzahlung.

Klingt ja auch viel besser als „Schulden machen“.

Aber im Prinzip ist das Selbe. Buy now, pay later, nennen das die Amerikaner. Die sind ja sowieso die Spezialisten im Schulden machen. Aber wir Deutschen werden da leider auch immer „besser“ drin.

Was einem dabei allerdings oft nicht bewusst ist:

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