Sind P2P-Kredite moralisch verwerflich?

Sind P2P-Kredite moralisch verwerflich?

Wenn du regelmäßiger Leser meiner Zeilen auf diesem Blog bist, weißt du, dass ich bereits seit Jahren mein Geld auch in P2P-Kredite investiere. Interessanterweise waren sie sogar meine erste Anlageklasse – noch vor ETFs.

Im letzten Jahr habe ich dann damit angefangen, mein passives Einkommen aus P2P-Krediten jeden Monat rechts in der Seitenleiste zu veröffentlichen. Und das ist eigentlich mehr oder weniger stetig gewachsen.

Man könnte sagen, dass ich auch mit Hilfe von P2P-Krediten schon seit geraumer Zeit erfolgreich Vermögen aufbaue.

In den letzten Monaten erreichen mich jedoch immer mal wieder Nachrichten besorgter Leser, die sich fragen, ob es denn überhaupt moralisch und ethisch korrekt ist, in diese Art von Darlehen zu investieren.

Mit anderen Worten: Sind P2P-Kredite moralisch verwerflich?

Aufgrund dieser immer wieder in unterschiedlicher Form gestellten Frage hab auch ich angefangen, mir darüber ernste Gedanken zu machen. In diesem Artikel möchte ich nun eine – meine persönliche – Antwort darauf geben.

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Geldrezepte – eine Buchvorstellung

Geldrezepte - Marco Lachmann-Anke

Als Leseratte bin ich immer auf der Suche nach neuen, hilfreichen Büchern zum Thema Vermögensaufbau.

Manche dieser Bücher betonen das Sparen, andere eher das Investieren. Und wieder andere handeln vom notwendigen Mindset, um erfolgreich Vermögen aufzubauen.

Was allerdings eher selten ist: ein Buch, in dem es hauptsächlich ums Geld verdienen geht. Aus dem Grund hab ich mich über das neue Buch* von meinem Kollegen Marco Lachmann-Anke sehr gefreut. Denn er hat sich die Mühe gemacht, über 50 sogenannte „Rezepte zum Geld verdienen“ zu sammeln und in seinem Buch vorzustellen.

Im folgenden stell ich dir das Buch und seinen Autor näher vor und verrate dir als kleine Geschmacksprobe sogar eins von Marcos Geldrezepten.

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Finanzbildung in der Schule – Ein Lehrer berichtet

Wie steht es um die Finanzbildung in der Schule?

Es war ein Tweet, der in ganz Deutschland für Schlagzeilen sorgte.

Im Jahr 2015 nahm die damals 17-jährige Naina aus Köln ihr Handy in die Hand und ließ ihrem Frust freien Lauf:

„Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ’ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen.“

Über Nacht verbreitete sich die Nachricht der Teenagerin im ganzen Netz und jeder stellte sich unwillkürlich die Frage: Brauchen wir tatsächlich mehr Finanzbildung in der Schule?

Als Dominik von „Finanziell frei mit 30“ vor kurzem zu einer Blogparade zu genau diesem Thema aufrief, konnte ich als Finanzblogger und Lehrer natürlich nicht Nein sagen.

Wie Nainas Tweet und die anschließende Diskussion zeigen, stellt sich nicht nur Dominik die Frage, wie unsere Gesellschaft wohl aussehen würde, wenn bereits in der Schule grundlegendes Finanzwissen vermittelt werden würde.

Um mich der Antwort auf diese Frage zu nähern, fange ich am Besten da an, wo die Weichen für ein finanziell fittes Leben hätten gestellt werden können: in meiner eigenen Schulzeit.

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